Arbeiten am Bahnhof in Hützemert gehen stetig voran

„Wirklich guter Zustand“

Freiwillige Helfer streichen die Giebel des Alten Bahnhofs in Hützemert, der schon bald in neuem Glanz erstrahlen soll. Foto: Corinna Neu

Die Arbeiten rund um den Bahnhof in Hützemert schreiten immer weiter voran. Besonders an der Außenansicht zeigen sich schon einige Erfolge.

So geben zum Beispiel die neue Naturschieferverkleidung und die frisch gestrichenen Giebel den Außenwänden ihren ehemaligen Charme zurück.

Nachdem zu Beginn des Sommers bereits Mäh- und Aufräumarbeiten rund um den Hützemerter Bahnhof vollendet wurden, treffen sich nun seit August jeden Samstag ab 8.30 Uhr freiwillige Helfer, um dem am Bergischen Panoramaradweg gelegenen Gebäude eine neue und zugleich altehrwürdige Optik zu verleihen.

Der Bahnhof soll wieder Mittelpunkt des Ortes werden, so wie er es bis zu den 80er-Jahren war, als dort noch regelmäßig Züge verkehrten. Um dieses Ziel zu erreichen, sind viele fleißige Hände nötig. „Schließlich handelt es sich um ein etwa 110 Jahre altes Gebäude. Da ist es völlig normal, dass das eine oder andere einer Restaurierung bedarf“, so Sascha Koch, einer der drei Geschäftsführer des Hützemerter Dorfvereins. „Das Gebäude ist jedoch für sein Alter in einem wirklich guten Zustand und hat viel Potenzial.“ Dessen ist sich der Vorstandsvorsitzende sicher.

Für eine denkmalgerechte Umsetzung wird das Bahnhofsprojekt mit 42.000 Euro von der Denkmalschutzförderung der Bezirksregierung des Landes NRW unterstützt; weitere 42.000 Euro finanzieren sich durch die NRW-Stiftung, die im September 2013 ihre Unterstützung zugesichert hat. „Wir haben uns sehr über den vor kurzem zugesicherten Zuschuss der NRW-Stiftung gefreut. Er nimmt uns den finanziellen Druck“, freut sich Ulrich Hilchenbach, Architekt und fleißiger Unterstützer des Projektes.

Hochwertiger Naturschiefer

„Der Kredit, den wir aufnehmen müssen, kann aufgrund dieser Förderung sicherlich etwas niedriger als veranschlagt ausfallen.“

Die denkmalgerechte Renovierung des Bahnhofs bezieht sich vor allem auf den Außenteil des Hauses. Das Dach ist bereits ausgebessert und neu verschiefert worden. Die alte Fassadenschieferung musste weichen; von Woche zu Woche nimmt die neue Außenansicht mehr Gestalt an. Der hochwertige Naturschiefer verleiht dem Bahnhof seinen ganz persönlichen Charme.

An vielen Stellen des Gebäudes müssen Holzbretter ausgetauscht werden. Fensterlaibungen, Gesims sowie Giebel erhalten zurzeit einen neuen Anstrich. Demnächst werden neue Holzfenster eingesetzt. Sie haben die gleiche Teilung wie die ehemaligen Fenster des Bahnhofs, so dass man der ursprünglichen Form stetig einen Schritt näher kommt. fi Seite 20 (Von Corinna Neu)

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