Überraschung für Fabian Brune

Antrag auf Nachwuchs-Sponsoring für Vize-Europameister läuft

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Fabian Brune mit Eltern, Vertretern des Kreissportbundes sowie der Vorsitzende der Wasserfreunde Finnentrop sprachen dem Nachwuchssportler ihren Respekt und Anerkennung aus.

Finnentrop. Schwimmer und Mitglied der Wasserfreunde Finnentrop Fabian Brune wurde jetzt während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Sport für hervorragende Leistungen geehrt.

100 Meter „Rücken“ in 1,20 Minuten, eine Silbermedaille und damit den Titel des Vize-Europameisters: Das ist das Ergebnis, das Fabian Brune bei der Para-Europameisterschaft in Dublin erzielte. In den letzten Jahren erzielte der Finnentroper deutschland- und europaweite Erfolge. Für seinen neuesten Erfolg wurde der 18-Jährige jetzt persönlich mit einer Urkunde von Bürgermeister Dietmar Heß geehrt. Wilfried Schauerte (Kreissportbund-Vorsitzender) hielt noch eine weitere Überraschung bereit: Im November fällt die Entscheidung über die Aufnahme in das Nachwuchs-Sponsoring der Südwestfalen Agentur. Dieser werde aller Voraussicht nach positiv ausfallen, erklärt Schauerte. Ab März 2019 würde der junge Sportler dann von einem monatlichen Geldbetrag – zunächst für ein Jahr – profitieren. Zusätzlich darf sich Fabian Brune über ein beliebtes Sauerländer Flachgeschenk, überreicht von dem Vorsitzenden der Wassersportfreunde Jörg Hesse, freuen. Der Verein sei „stolz wie Bolle“, so Hesse. Besonderen Dank sprach Bürgermeister Heß auch der Trainerin Martina Döbbeler sowie den großen Unterstützern Dr. Andrea und Dietmar Brune (Eltern) aus. In Kombination mit Brunes Disziplin, Beharrlichkeit und kontinuierlichem Training sei der Nachwuchssportler zu dem Erfolg gelangt.

Eine Urkunde und Flachgeschenk gab es vom Bürgermeister.

Im weiteren Verlauf des Ausschusses wurde der Bildung eines Zweckverbandes mit der Stadt Werdohl zur Übernahme der Schulträgerschaft „Gesamtschule“ mehrheitlich zugestimmt. „Intensive Gespräche“, so Heß, „wurden kürzlich mit Vertretern aus Werdohl und mit der Bezirksregierung Arnsberg geführt.“ Einige Feinheiten müssten derzeit noch abgestimmt werden. Dazu zählten formale Veränderungen der Zustimmung, sodass „man auf rechtlich sauberen Füßen steht“, erklärt Dietmar Heß. Ihm nach sei die bisherige Zusammenarbeit „sehr partnerschaftlich verlaufen.“ Die Frage des Hauptsitzes der Schule müsse noch geklärt werden, dies sei aber, in Anbetracht der Sicherung des Schulstandortes für Finnentrop, von geringerer Bedeutung. Ähnlich positiv sehe die Entwicklung von Kindertagesplätzen in der Gemeinde aus. So sei dem Kindergarten „Panama“ unentgeltlich ein Grundstück zur Verfügung gestellt worden. Planungen und Gespräche mit dem Architekten liefen laut Armin Rasche (Gemeinde Finnentrop) bereits. Lediglich kleine Änderungen am Bebauungsplan würden gegebenenfalls noch vorgenommen. 20 neue Plätze würden so geschaffen und ab Sommer 2019 zur Verfügung stehen.

Der Druck, weiterhin Plätze zu schaffen – gerade in dem Überschneidungsgebiet Finnentrop/Bamenohl – bleibe laut Rasche dennoch. Immerhin müsse der Bedarf an KiTa-Plätzen regelmäßig aktualisiert werden. Ein Träger habe Interesse bekundet, eine neue Kindertageseinrichtung zu errichten. Laut Rasche würden dafür freie Grundstücke gegenüber der Jugendherberge in Frage kommen. „Das wäre die sinnvollste Version“, erklärt er, bislang sei die Situation jedoch entspannt und es bestehe kein absolut dringender Bedarf einer neuen Einrichtung. Die Option bleibe aber weiter offen.

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