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Besuch bei Firma Metten

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Die Besucher lauschten interessiert den Ausführungen der Metten-Geschäftsführer.
Die Besucher lauschten interessiert den Ausführungen der Metten-Geschäftsführer.

Die neu gegründete Finnentroper Seniorenunion besuchte mit einigen Mitgliedern der CDU-Fraktion die "alte" Produktionsstätte der Firma Metten Fleischwaren an der Bamenohler Straße. Bereits im Jahre 1902 begann dort mit einer kleinen Landmetzgerei die Geschichte der Metten Fleischwaren.

Die beiden Geschäftsführer Peter und Tobias Metten führten die fast 40-köpfige Gruppe durch die sieben Geschosse der ehemaligen Fleischwarenfabrik. Fachmännisch, aber auch gespickt mit einigen Anekdoten, erklärten die beiden "Chefs", wie es von der Schlachtung bis zur fertigen Ware produktionstechnisch ablief. Peter Metten zeigte der Gruppe den ehemaligen Luftschutzbunker, der im Felsen hinter dem Produktionsgebäude ausgesprengt wurde und sich hervorragend zur Lagerung, Salzung und Reifung von Schinken und Rohwurst eignete. Die konstante Bergtemperatur zwischen 8 und 10 Grad Celsius verlieh der Ware ein besonderes Aroma. Die Salzerei bewährte sich fast 70 Jahre im Berg. Den Besuchern wurde aber auch deutlich, dass es auf sieben Etagen nicht besonders effizient war zu produzieren, da schon die Wege einfach zu lang waren. Außerdem erfüllte das alte Produktionsgebäude nicht mehr die umwelttechnischen Anforderungen. Daher war der Umzug nach Frielentrop ein wichtiger Entschluss.

Peter Metten erörterte, dass es sich dort mit optimal gesteuerten Produktionsabläufen wirtschaftlicher arbeiten lässt. Hatte Metten an der Bamenohler Straße rund 16.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, sind es in Frielentrop 30.000. "Hier ist die Firma fit für die Zukunft und für den harten Wettbewerb bestens aufgestellt", so Tobias Metten.

In einer anschließenden Gesprächsrunde bei einer "echten Sauerländer Bockwurst" wurden Fragen der Besucher beantwortet. Die beiden Metten-Chefs stellten immer wieder heraus, dass Qualität für sie, trotz des hart umkämpften Marktes, sehr wichtig ist. Die Finnentroper Seniorenunion um den Vorsitzenden Günter Schneider war sich einig, dass die Besichtigung Metten eine sehr gelungene Veranstaltung war.

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