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„Cordes“ bleibt eine Option

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Finnentrop. Von bis zu 100 weiteren Asylbewerbern und Flüchtlingen, die der Gemeinde Finnentrop bis Jahresende zugewiesen werden, geht Bürgermeister Dietmar Heß aus. Bei der Ratssitzung am Dienstag erklärte er, dass die Verwaltung den Immobilienmarkt auf der Suche nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten weiter sondieren.

Eine mögliche Option sei weiterhin das Hotel Cordes in Bamenohl, das derzeit noch auf seine Tauglichkeit geprüft werde. Fest steht hingegen die Anmietung von bis zu drei weiteren Wohneinheiten an der Lennestraße in Finnentrop sowie von zwei Wohnungen an der Lehmbergstraße in Lenhausen.

Die Freien Wähler für Finnentrop brachten erneut zwei Immobilien in Heggen ins Gespräch. Diese seien Heß zufolge als ungeeignet eingestuft worden, unter anderem weil sich ein gebäude zum Teil im Rohbauzustand befinde. Das sei den Ratsmitgliedern auch bekannt. Stefan Bischopink und Christian Vollmert kritisierten diesen Beschluss dennoch – und ernteten dafür scharfe Kritik im Doppelpack. „Dann müssen Sie dafür im Rat die notwendige Mehrheit schaffen“, sagte Heß. Ralf Helmig forderte Bischopink und Vollmert dazu auf, die Immobilien im öffentlichen Teil der Sitzung nicht zu nennen. „Erst wenn wir uns mit den Verkäufern einig sind, informieren wir die Öffentlichkeit, um die Preise nicht hochzutreiben“, mahnte der Fraktionsvorsitzende der CDU.

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