Spende für Spielplatzgeräte am Oberbecken 

Energiepfad am Rönkhauser Oberbecken eröffnet

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Vertreter der Gemeinde, von Mark-E, vom Sauerland Tourismus und dem Naturpark Sauerland Rothaargebirge bei der symbolischen Eröffnung des Energiepfades.

Rönkhausen - Ein Jahr lang war der 1,3 Kilometer lange Weg um das Rönkhauser Oberbecken gesperrt. Jetzt ist das beliebte Ausflugsziel nach einer umfangreichen Modernisierung wieder geöffnet, trägt den Namen „Energiepfad“ und wertet den bei Touristen und Einheimischen gefragten Weg mit neuen Extras weiter auf.

Der Rundweg bietet Besuchern neben dem 360 Grad-Ausblick ab sofort auch Informationen in Form von Tafeln zu dem 50 Jahre alten Pumpspeicherwerk (PSW). Dafür setzten sich Mark-E und die Stawag ein. Die Gemeinde Finnentrop, Sauerland-Tourismus und der Naturpark Sauerland Rothaargebirge steuerten zudem Sichtbeziehungen und Bänke bei.

Für das Konzept des Energiepfads gibt es „drei gute Gründe“, wie Mark-E- Vorstandssprecher Erik Höhne jetzt bei der Eröffnung erklärte. Er dokumentiere die gute Partnerschaft zwischen der Gemeinde und dem Energiedienstleister, die – passend zum Jubiläum der Gemeinde – seit 50 Jahren besteht. Weiterhin sei das PSW „gut integriert“, bei Anliegern und Touristen gleichermaßen „unglaublich akzeptiert“ und das in einer Zeit, in der die Akzeptanz technischer Anlagen „immer ein Thema ist“, freute sich Höhne. Der dritte Grund sei die Hoffnung darauf, mit der Installation der Infotafeln „Nachwuchstalente für die Energiewirtschaft zu begeistern.“

Neben den ästhetischen Aspekten sei das PSW als wichtiger „Baustein der Energiewende“ zu bewerten, betonte der Vorstandssprecher. 25 Millionen Euro investierte E-Mark zusammen mit Stawak für die Sanierung der Rönkhauser „Badewanne“. Auch wenn es sich um eine alte Methode der Stromgewinnung handele, sei ein PSW eine der wenigen großangelegten Möglichkeiten, Strom zu speichern. Die Zukunftsfähigkeit des Verfahrens sieht Erik Höhne als gesichert. Der Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Energieversorger läuft weitere 20 Jahre.

Dietmar Heß und Erik Höhne (Mark-E). Höhne überreichte einen Scheck in Höhe von 5000 Euro.

Auch Bürgermeister Dietmar Heß gab sich froh darüber, dass die Anlage nach der Energiewende – und mit Hinblick auf den Tourismus – in diesem Umfang „wieder hergerichtet wurde“. Über die Jahre habe sich die Gegend zu einem Anziehungspunkt mit einer „tollen Aussicht“ für Sportler und Spaziergänger entfaltet. Die Idee zum Energiepfad sei eine gemeinschaftliche gewesen, die vor allem von Offenheit geprägt war, hieß es abschließend.

5000 Euro für Spielplatzgeräte

Die Gemeinde darf sich über 5000 Euro von Mark-E für den Spielplatz am Wanderparkplatz – unterhalb des Oberbeckens – freuen. An der Modernisierung des Parkplatzes war außerdem der Naturpark Sauerland Rothaargebirge beteiligt.

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