St. Eddi wird 50

Fretteraner erinnern an gute alte Zeiten

Auch 2011 ging es beim „St.-Eddi-Schützenfest“ in Fretter hoch her: Simon Brögger und „Gattin“ Lucas Bitter gewannen das Rennen um die Königswürde.

Fretter. Nach dem Schützenfest – ist vor dem Schützenfest! Nicht für alle Fretteraner, aber für die, die nach den drei Schützenfesttagen ihren „dicken Kopp“ noch einen Tag hinauszögern möchten. Kurzfristig hat man sich im Dorf an ein Ereignis erinnert, dass exakt vor 50 Jahren ins Leben gerufen wurde: die Nachfeier der St.-Eddi-Schützen.

„Und genau das gilt es kräftig zu feiern“. Simon Brögger, der 2011 „St.-Eddi-König“ wurde, und sich 2016 die Königswürde der St.-Matthias-Schützenbruderschaft holte, steht wie alle im Team für ein „Miteinander“ der Schützengilden.

Nun hoffen er und seine Mitstreiter, dass der Funke von damals erneut überspringt. Denn die Glanzzeiten der Feiergesellschaft, als Live-Bands und Umzüge die Massen anzogen, sind vorüber.

Trotzdem wollen die Erben der Gründerväter die alte Tradition wieder aufleben lassen.

Aus der „Partypeoplegesellschaft“ müht sich derzeit die „Zelt-Crew“ um die Wiederbelebung des Klamauks mit Spaßgarantie.

Ursprung liegt in Wirtsnamen

Raphael Spreemann, Jan Schulte, Philipp Kiefer, Daniel Gerk, Simon Brögger, Christopher Bock, Fabian Gerk Ferdinand Greiten, Janick Friedhof, Guido Simon, Patrick Oehlenberg und Kevin Winzek stehen für ein Revival der Kultaktion.

„Nunc est bibendum“ steht auf dem Banner der „Eddis“ – an der Aufforderung ,,Nun lasst uns trinken“ hat sich an den zurückliegenden fünf Jahrzehnten nichts geändert.

Namensgeber der „Eddis“ war ein Fretteraner Gastwirt; in dessen Kneipe lag der Ursprung der Gaudi.

Am Dienstag, 1. August, geht es ab 15 Uhr auf der Festwiese bei den Tennisplätzen zur Sache. Auf dem „Eddi-Gedenkplatz“ stehen neben den obligatorischen Getränken auch Speisen vom Grill und „echte Mucke“ auf dem Programm. Mit dabei ist auch Alexander „Sanni“ Börger, der letztjährige König der intensiven Klamauk-Nachfeier.

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