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"Großes Sportlerjahr 2012"

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Andreas Kremer interviewte die wohl erfolgreichste Leichtathletin im Kreis Olpe Christel Frese.  Fotos: Günter Pieper
Andreas Kremer interviewte die wohl erfolgreichste Leichtathletin im Kreis Olpe Christel Frese. Fotos: Günter Pieper

Bis auf den letzten Platz besetzt war am Freitagabend die Mensa im Finnentroper Schulzentrum bei der traditionellen Sportlerehrung des Kreises Olpe. Im Rahmen der Feierstunde hatten Landrat Frank Beckehoff und Wilfried Schauerte als Vorsitzender des Kreissportbundes einen wahren Ehrungsmarathon zu absolvieren: 179 Sportler wurden insgesamt ausgezeichnet, darunter 100 Einzelsportler, sieben Mannschaften und mit Reinhard Thiedemann ein überdurchschnittlich engagierter Sportfunktionär.

Dank der guten Zusammenarbeit der "Eventmanagerin" Alexandra Strasse von der Kreisverwaltung Olpe, Fachdienst Schulen, Sport und Kultur, bei den monatelangen Vorbereitungen mit dem Gastgeber Gemeindesportverband Finnentrop in Person von Engelbert Schulte ging das große Event perfekt über die Bühne.

"Liebgewonnene Tradition"

Nach der musikalischen Einleitung durch den jungen Benedikt Wüllner aus Schliprüthen, Akkordeonspieler und deutscher Musikpreisträger, eröffnete Landrat Frank Beckehoff die Sportlerehrung 2012.

Beckehoff, der sich ganz nebenbei als Fan des BVB Dortmund outete, sprach von einem großen Sportjahr 2012, erwähnte unter anderem die Paralympics und nannte die Sportlerehrung "eine liebgewordene Tradition immer am Anfang des Jahres".

Um im Sport auch überregional erfolgreich zu sein, erfordere es neben starkem Talent auch einen starken Charakter sowie fachlich kompetente und menschliche Unterstützung.

Dietmar Heß, Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde Finnentrop, nutzte bei seinem Grußwort die Gunst der Stunde, um dem "kreisweiten Publikum" das Finnentroper Schulzentrum inklusive der Sportstätten sowie der verschiedenen Schulformen vorzustellen. Heß lobte das ehrenamtliche Engagement innerhalb der Sportvereine: "Glückwunsch, Respekt und Anerkennung gilt allen, die heute ihre Ehrungen erhalten."

Wilfried Schauerte, Vorsitzender des Kreissportbund Olpe, lobte in seinem Grußwort die herausragenden Leistungen der vielen Sportler, die "mit viel Trainingsfleiß und Engagement auf überregionaler Ebene Erfolge errungen haben." Dabei hätten sie auch den Namen ihrer Stadt oder Gemeinde und den Kreis Olpe positiv nach außen getragen. Schauerte: "Diese Ehrungen sollen auch weiterhin motivieren, auf diesem Wege weiterzumachen. Das ist für den Vereinssport wichtig, denn ohne Erfolge im Leistungssport fehlt der Ansporn zum Breitensport – und ohne intensive Arbeit im Breitensport entsteht kein Erfolg im Leistungssport."

Auch Hans-Walter Albers, Vorsitzender des Gemeindesportverband Finnentrop, richte in seinem Grußwort seinen "Dank an alle Mitmachenden."

Bevor es an die drei Ehrungsblöcke ging, interviewte Andreas Kremer vom GSV Finnentrop unter dem Motto "Olympia früher und heute…" Christel Frese aus Meggen – Olympiateilnehmerin 1972 und im gleichen Jahr auch Europameisterin im 400-Meter Lauf. Christel Frese bezeichnete den Terrorakt während der Olympiade in München als schreckliche Erinnerung: "Wir kannten all die israelischen Sportler." 1975 fing Christel Frese, die wohl erfolgreichste Leichtathletin aus dem Kreis Olpe, mit dem Fußball an und ist noch heute als Trainerin aktiv.

Zwischen den drei Ehrungsblöcken gab es weitere Showacts mit der Breakdancegruppe "first strike" des kinder-, jugend- und kulturhauses der St. Nepomuk Gemeinde Finnentrop sowie der nicht nur bei heimischen Karnevalisten bestens bekannten Bamenohler Jugendgarde "Sistaz of dance".

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