Das Versprechen vom Opa

Hannes Aufmkolk hat zwei ungewöhnliche Haustiere

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Hannes hat mit Pepe und Oskar das große Los gezogen: Die zutraulichen Schweine sind sein ganzes Glück.

Schliprüthen – Man kann es drehen und wenden, wie man will: Irgendwann werden Eltern vom Nachwuchs mit dem Wunsch nach einem Haustier konfrontiert. Auch der 12-jährige Hannes Aufmkolk aus Schliprüthen sehnte sich nach einem Haustier. Ein Versprechen vom verstorbenen Opa führte zum schweinischen Glück.

„Mein Opa hatte mir immer versprochen, dass ich, wenn ich größer bin, ein Haustier von ihm geschenkt bekomme.“ Eigentlich also kein Wunder, dass Hannes sich nach einem Tier sehnte. Opa Friedhelm führte viele Jahre lang einen Bauernhof, mitten in Schliprüthen. Doch das Leben wollte es anders: Der geliebte Opa verstarb, ohne dass er zuvor den Wunsch des Enkels in die Tat umsetzen konnte. 

Hannes ließ das Versprechen jedoch nicht mehr los. Im Skiurlaub erinnerte er seine Eltern Ralf und Andrea daran, dass er älter geworden ist und reif für ein Haustier sei. Der Junge vom Land ging in die Offensive. „Ich möchte weder Hund, Katze oder Kaninchen.“ Nein, in Hannes’ Kopf drehte sich alles um Mini-Schweine. „Wenn Opa Friedhelm die mir nicht mehr besorgen kann, könnt ihr das doch jetzt tun.“ 

"Oskar" und "Pepe" ziehen nach Schliprüthen

Gesagt, gesucht, gefunden: Mit „Oskar“ und „Pepe“ zogen zwei Mini-Schweine nach Schliprüthen. „Wir haben die Tiere ordnungsgemäß bei der Tierseuchenkasse angemeldet, denn mit der Schweinepest ist nicht zu spaßen.“ Hannes’ Mutter Andrea hofft allerdings sehr, dass die tückische Krankheit Deutschland nicht erreicht und die zwei Schweine weiterhin ein gutes und zufriedenes Leben führen können. 

Die Tiere leben in artgerechter Haltung direkt neben dem Wohnhaus im alten Stall von Opa Friedhelm. „Hannes kümmert sich um alles. Vom Misten bis Füttern, er ist für alles verantwortlich und mit Eifer bei der Sache. Er liebt Tiere über alles und seine Schweine ganz besonders.“ 

Hannes denkt derweil schon ein wenig weiter. Hühner und – demnächst – auch Kühe stehen auf seiner Wunschliste. So wie es damals im Oberdorf war, als Opa Friedhelm noch lebte und bei dem Landwirt Hühner und Kühe im Stall standen.

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