1996 erste stationäre Pflegeeinrichtung der Caritas im Kreis Olpe

Haus „Habbecker Heide“ in Finnentrop feiert 25-Jähriges

Gruppenbild mit Drehorgel. Im lockeren Rahmen wurde das 25-jährige Bestehen des Hauses „Habbecker Heide“ in Finnentrop gefeiert; die Masken wurden nur für das Foto abgenommen
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Gruppenbild mit Drehorgel. Im lockeren Rahmen wurde das 25-jährige Bestehen des Hauses „Habbecker Heide“ in Finnentrop gefeiert; die Masken wurden nur für das Foto abgenommen.

Mit der Eröffnung des Hauses „Habbecker Heide“ am 1. August 1996 begann im Kreis Olpe eine neue Zeitrechnung – zumindest für den Caritasverband: Das Haus war seinerzeit die „erste stationäre Pflegeeinrichtung der Caritas im Kreis Olpe“, wie Christoph Becker, Geschäftsführer der Alten- und Krankenhilfe der Caritas (AKC) gGmbH, bei der 25-Jahr-Feier des Seniorenhauses in Finnentrop zu berichten wusste.

Finnentrop - Die Eröffnung war damals zugleich Anlass für die Gründung der Caritas-Tochter „AKC“, die nach 25 Jahren mittlerweile sechs Seniorenhäuser im Kreis unterhält. 2010 wurde Habbecker Heide in das „Caritas-Zentrum Finnentrop“ mit seinen vielfältigen stationären und mobilen Diensten integriert. „Seit 2010 gibt es diesen Familienverband, das Haus ist einer der Bausteine des Zentrums, in dem die Alten- und Krankenpflege der Caritas zusammengeführt wird. Nur die Caritas bietet im Kreis Olpe dieses Komplettpaket der Alten- und Krankenpflege“, machte der AKC-Aufsichtsratsvorsitzende Christoph Heuel in seiner Festansprache deutlich. Dazu zählen neben den sechs Seniorenhäusern – Habbecker Heide (Finnentrop), Mutter Anna und St. Liborius (Attendorn), Gerberweg (Olpe), St. Franziskus (Elspe), St. Josef (Wenden) - sechs Caritas-Zentren in Attendorn, Finnentrop, Altenhundem, Kirchhundem, Olpe und Wenden sowie acht Tagespflegeeinrichtungen in Attendorn, Drolshagen, Elspe, Finnentrop, Kirchhundem, Olpe, Welschen Ennest und Wenden. Vom Tag der Gründung wurde und werde auch in Zukunft Haus „Habbecker Heide“ den baulichen und konzeptionellen Anforderungen angepasst.

Ebenfalls 1996 wurde der „Förderverein Seniorenhaus“ ins Leben gerufen, Gründungsvorsitzender und seither an der Spitze steht Thomas Feldmann. Spendenakquise, Information und Unterstützung der inzwischen rund 100 ehrenamtlichen Helfer sind die Eckpfeiler des Vereins.

Zentrumsleiterin Beatrice Hartmann baute das Konzept des Hauses „Habbecker Heide“ symbolisch aus großen Bauklötzen auf.

Zentrumsleiterin Beatrice Hartmann dankte den 131 Mitarbeitern: „Ich bin stolz auf die Mitarbeiterschaft, die alle Herausforderungen gemeinsam angeht. Danken möchte ich aber auch dem Förderverein und den ehrenamtlichen Kräften.“ Das Zentrum müsse sich, so Hartmann mit Blick nach vorn, „frühzeitig auf Veränderungen im Leben der Bewohner einstellen, beispielsweise auf Demenzerkrankungen“.

Finnentrops Bürgermeister Achim Henkel erinnerte an die Zeit, als die Habbecker „Heide“ nah am Zentrum noch ein „leeres Grundstück“ gewesen sei, und sicherte den Mitarbeitern des Hauses auch weiterhin seine Unterstützung zu.

Nicht nur Thomas Feldmann ist von Beginn an „dabei“; geehrt wurden Mitarbeiterinnen der ersten Stunde; im Hauptberuf Christine Hindrichs (Wohnbereichsleitung), Monika Starke (Wohnbereichsleitung), Silvia Waldmann (Verwaltungsmitarbeiterin) und Barbara Vogt, im Ehrenamt Brigitte Meyer, Ingrid Hömberg, Christa Pape und Mechthild Rohrmann.

Wie sehr das Seniorenhaus mit Finnentrop und Umgebung verbunden ist, zeigt der Erfolg der Spendenaktion für eine Drehorgel: Mehr als 11.000 Euro kamen zusammen, der Anschaffung steht nichts mehr im Wege. Nächster Schritt ist die Bildung eines Teams von Ehrenamtlichen, das Freude am Drehorgelspielen hat und die musikalischen Angebote begleitet.

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