Höchstleistungen auf vier Pfoten

Landesmeisterschaft im Rettungshundesport

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Trainingsarbeit: Gaby Ochs (Elspe) und Antje Neuser (Plettenberg) bereiten sich mit ihren Vierbeinern auf die Landesmeisterschaft im Rettungshundesport vor.

Lenhausen - Höchstleistungen auf vier Pfoten können Interessierte auf dem Hundeplatz des Schäferhundevereins Bamenohl unter anderem am Sonntag, 10. November, zwischen 10 und 16 Uhr sehen. Der Verein erlaubte bereits im Vorfeld der Landesmeisterschaft im Rettungshundesport einen Blick hinter die Kulissen.

Die Schäferhundevereins-Ortsgruppe, die 1974 ins Leben gerufen wurde, richtete sich 1994 zwischen Lenhausen und Müllen häuslich ein. Ein großes Vereinsheim und zwei Übungsplätze runden das schmucke Gesamtbild vom idyllischen Glück für Zwei- und Vierbeiner ab. 

Hundefreunde aus der ganzen Region

Während sich zur Gründerzeit die Mitglieder vorwiegend aus der Gemeinde Finnentrop zum gemeinsamen Hobby trafen, reisen heute Hundefreunde aus dem gesamten Sauer- und Siegerland oft und gerne zur großen Anlage hinter dem alten Bahndamm an. 

Und noch etwas hat sich verändert: Der Schäferhundeverein ist „offen“ für Rassen aller Art. Die vielfältige Hundearbeit wird seit einiger Zeit durch den Rettungshundesport komplettiert. 

Während die ersten Prüfungen der Landesmeisterschaft bereits am Freitag und Samstag im Gelände außerhalb der Anlage über die Bühne gehen, kommt es am Sonntag auf dem Hundeplatz bei der Personenrettung zum Showdown von Sport, Bewegung und Ehrgeiz. 

„Der Leistungsnachweis der Landesgruppe Westfalen ist eine gute Gelegenheit für Zuschauer, sich hautnah von der Einsatzbereitschaft der Hunde zu überzeugen“, sagt Antje Neuser aus Plettenberg, Übungsleiterin für den Rettungshundesport, und betont das Zusammenspiel von Hundeführer und Tier. 

Meisterschaft am 10. November

Die Teams sollen Spaß an der Arbeit haben. Dabei ist das Tier gegenüber dem Menschen klar im Vorteil: Hunde rennen nun mal von Natur aus gerne über die Wiese, stöbern rum sind immer irgendwie auf der Suche. Wird die Freude der Fellträger in richtige Bahnen gelenkt, führt der Weg hin zum Rettungshund. 

Unterordnung und Gerätearbeit wie das Gehen über Leitern oder das Durchqueren von Tunnel stehen neben dem Suchen im Mittelpunkt des Trainings. Das ganze Szenario wird in ein sportliches Gewand gepackt, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt. 

Die Höchstleistungen auf vier Pfoten, das Suchen, Finden und auch Retten von Personen, können am Sonntag, 10. November, zwischen 10 und 16 Uhr auf dem Hundeplatz des Schäferhundevereins Bamenohl beobachtet werden.

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