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Investitionen beschlossen

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Von: Andrea Vollmert

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JHV Schützenverein Bamenohl
Vorsitzender Bernd Heisiep (mitte) ernannte Andreas Rawe (l.) zum Ehrenoffizier und Markus Opitz zum Ehrenvorstandsmitglied. Foto: Andrea Vollmert

Bamenohl. Zahlreiche Veränderungen im Vorstand und der gemeinsame Wille, einen Kraftakt im Zusammenhang mit der „in die Jahre gekommenen Schützenhalle“ zu stemmen, sind die Ergebnisse der Jahreshauptversammlung des Bamenohler Schützenvereins.

In eben dieser Schützenhalle hatten sich genau 90 Vereinsmitglieder eingefunden, um zu wählen, über Pläne für das anstehende Jahr zu sprechen und um dringend notwendige Investitionen zu besprechen.

Nach den üblichen Regularien tanden Wahlen auf dem Programm. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Andreas Rawe stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. „Die Suche nach Bewerbern war natürlich schwierig“, erklärte der Vorsitzende Bernd Heisiep. Mit Hauptmann Holger Albrecht hatte der Schützenverein aber doch einen geeigneten Kandidaten gefunden. Die Versammlung wählte den 39-Jährigen einstimmig in das neue Amt. Da durch seine Wahl der Posten des Hauptmanns neu besetzt werden musste, war auch hier die Suche eines Nachfolgers nötig – aber nicht erfolgreich. „Holger wird daher kommissarisch die Aufgaben des Hauptmanns weiter übernehmen, bis ein Nachfolger gefunden ist“, freute sich Bernd Heisiep über die Bereitschaft seines neuen Stellvertreters.

Beisitzer Markus Opitz und Sebastian Schmidt schieden auf eigenen Wunsch aus dem Beirat aus. Für sie stellten sich Bastian Hellweg und Björn Fuhrmann zur Wahl und wurden ebenfalls einstimmig durch die Versammlung bestätigt, desgleichen Mike Weißenberg und Markus Hess. Im Offizierscorps standen ebenfalls Wahlen auf dem Plan. Da sie mittlerweile 23 Jahre alt geworden sind, mussten Jan Cwiklinski und Steffen Beule die Jungschützenabteilung verlassen und wurden in den Reihen der Offiziere begrüßt.

Da Markus Opitz und Andreas Rawe länger als zwölf Jahre im Vorstand tätig waren, stellte Bernd Heisiep den Antrag, sie zum Ehrenvorstandmitglied (Opitz) und Ehrenoffizier (Rawe) zu ernennen, was – wie könnte es anders sein – ebenfalls einstimmig beschlossen wurde. Unter Tagesordnungspunkt 9 ging es schließlich um dringend notwendige Arbeiten an der Schützenhalle. Ob die Einstimmigkeit, die den Abend beherrscht hatte, nun aufrecht erhalten werden konnte, war fraglich, denn die Investitionssumme ist erheblich. Die Heizungen in der großen Halle und im Speisesaal stehen auf der Liste, das Parkett muss versiegelt, die beiden Seitenschiffe im Bereich des Bodens und der Wände komplett überarbeitet werden, die Lichttechnik ist veraltet, Tische und Stühle müssen zum Teil ersetzt oder mit neuen Platten versehen werden. Die Dachrinne ist so marode, „es sieht aus, als habe jemand mit Schrot darauf geschossen“, erklärte Bernd Heisiep in seinem detaillierten Vortrag. Der Umbau der Kellnertheke, die Aufarbeitung der Treppe zum Keller und zahlreiche weiter Punkte ergeben die Gesamtinvestitionssumme von gut 130.000 Euro. „Wir haben lange nur das gemacht, was nötig war“, erklärte Bend Heispiep. „Ärmel hochkrempeln und machen“, meldete sich der ehemalige Vorsitzende Eckhard Vogt zu Wort und erklärte weiter: „Investitionen anzugehen macht Sinn bei den günstigen Zinsen. Sie werden bald wieder nach oben gehen.“ Eben diese günstigen Zinsen und die Tatsache, dass durch diesen „Rundumschlag“ in den kommenden Jahren weniger Geld in die jährliche Unterhaltung gesteckt werden muss, und auch die Erwartung von geringeren Betriebskosten überzeugten die Versammlung und so gab es kaum Diskussionen. Bei drei Enthaltungen wurde beschlossen, die Arbeiten bis 2019 erledigt werden sollen.

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