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Jede Menge Superlative

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Sebastian Reuker betonte die zentrale Bedeutung des Internets für die Werbung neuer Mitglieder.
Sebastian Reuker betonte die zentrale Bedeutung des Internets für die Werbung neuer Mitglieder.

Die Laudatoren sparten bei ihren Ansprachen für die vier Gewinner des Wettbewerbs „Verein des Jahres“ nicht mit Superlativen. Eine kurze Zusammenfassung:

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Ann-Kathrin Sowa von der Sparkasse Finnentrop lobte den SV Heggen, Gewinner der Kategorie „Sport“, dafür, mit seinen Angeboten nicht nur Lebensqualität und -freude zu vermitteln, sondern auch gesellschaftliche Werte. Der Verein habe insbesondere damit Eindruck hinterlassen, sich als „Heimat für alle Generationen“ zu bezeichnen, in der „sich jeder in die Gemeinschaft einbringen darf und soll“.

Der Osterfeuerverein Bamenohl, einer von zwei Siegern in der Rubrik „Brauchtum/Kultur“, sei ein „strahlender Leuchtturm in der Region“ für dörfliches Engagement, sagte Torsten-Eric Sendler. Der Chefredakteur des SauerlandKurier lobte, dass der Verein eine „Brücke der Verständigung zwischen Jung und Alt“ schlage und damit nicht nur das Dorfleben aktiv mitgestalte, sondern auch Traditionen am Leben erhalte.

Der Junge Chor Ostentrop/Schönholthausen, ebenfalls „Verein des Jahres“ in der Kategorie „Brauchtum/Kultur“, vermittle Musik als „wesentlichen Bestandteil des Lebens“, sagte Martin Theile, Leiter der Musikschule Lennetal. „Musik hilft dabei, Gefühle und Stimmungen zu verarbeiten und auszudrücken, für die es keine Worte gibt“, so Theile weiter.

Bernadette Gastreich, für die CDU in der Kommunalpolitik aktiv, sprach den Mitgliedern des Jungen Ehrenamts Haus Habbecker Heide ihre Anerkennung aus. Auch junge Menschen hätten heutzutage weniger Freizeit; umso bedeutender sei es, dass sie diese für ehrenamtliches Engagement opfern. „Diese jungen Menschen bringen Abwechslung und Lebens ins Haus“, sagte Gastreich.

Unter dem Motto „Vereine im Dialog – Wichtige Erfolgsfaktoren“ hielt darüber hinaus Sebastian Reuker von der Werbeagentur „Des Wahnsinns fette Beute“ einen Vortrag. „In Zeiten des demografischen Wandels stellt die Mitgliedergewinnung die größte Herausforderung dar“, sagte Reuker, weshalb sich Vereine auf zwei Schwerpunkte konzentrieren sollten: den Online-Bereich Social Media und Sponsoring.

Die Vorteile sozialer Medien wie Facebook: Sie seien das Medium der Jugend, hätten eine große Reichweite und seien in der Regel leicht und kostenlos zu nutzen. Beim Sponsoring sollten Vereine bedenken, rechtzeitig und mit einem möglichst ausgereiften Konzept auf potenzielle Geldgeber zuzugehen. Zumal sich diese von der Finanzierung eine positive Steigerung ihres Images und der öffentlichen Wahrnehmung versprächen.

Die elf schnellsten Vereine

Die Sparkasse Finnentrop und der SauerlandKurier hatten Prämien in Höhe von 200 Euro für die zehn Vereine ausgelobt, die ihre Online-Bewerbungen am schnellsten hochladen.

Um Punkt zwei Minuten nach Mitternacht und damit als Erster hatte der TTV Altfinnentrop am ersten Tag der Bewerbungsphase sein Profil online gestellt. Um 5.28 Uhr waren zeitgleich die Bewerbungen Nummer zehn und elf einzusehen, die von der Dorfgemeinschaft Deutmecke und der Schützenbruderschaft Serkenrode eingereicht worden waren.

Somit durften sich insgesamt elf Vereine über 200 Euro freuen: TTV Altfinnentrop, Gemischter Chor Serkenrode, Ski-Club Fretter, TV Rönkhausen, Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Heggen, Heimatverein Schönholthausen, FC Finnentrop, MCC Sauerland, Junger Chor Schönholthausen/Ostentrop, Dorfgemeinschaft Deutmecke, Schützenbruderschaft Serkenrode.

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