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1,7 Millionen Euro für Sanierung des Finto

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Der Bund stellt 1,7 Millionen Euro für die Sanierung des Erlebnisbads Finto in Finnentrop bereit.
Der Bund stellt 1,7 Millionen Euro für die Sanierung des Erlebnisbads Finto in Finnentrop bereit. © Archivbild

Finnetrop/Berlin – Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat die Förderung der Sanierungskosten des Hallenbads mit bis zu 1.762.200 Millionen Euro beschlossen. Damit trägt der Bund 49,5 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von 3.560.000 Euro.

Mit dem Zweiten Nachtragshaushalt 2020 im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat die Große Koalition zusätzlich 600 Mio. Euro für das erfolgreiche Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ zur Verfügung gestellt. Hintergrund ist der bundesweit erhebliche Sanierungsbedarf der kommunalen Infrastruktur. 

Um die Mittel des Konjunkturpakets möglichst schnell zu verausgaben, hat der Haushaltsausschuss zunächst Projekte mit einem Bundeszuschuss von insgesamt 200 Mio. Euro bewilligt. Die Förderauswahl erfolgte im Wesentlichen auf Basis der Interessenbekundungen zum Förderaufruf 2018. Hierauf waren rund 1300 Projektvorschläge eingegangen. Damit war das Programm stark überzeichnet. Der Haushaltsausschuss hatte davon bereits die Förderung von rund 300 Projekten mit einem Bundeszuschuss von insgesamt 500 Mio. Euro beschlossen. Mit den nunmehr 200 Mio. Euro können deutschlandweit insgesamt weitere 105 Projekte gefördert werden, darunter auch die Sanierung des Finto-Hallenbads. 

„Dies ist genau das richtige Signal an die Kommunen, die in dieser Zeit besonders belastet sind. Ich freue mich, dass durch die Sanierung des Finto nachhaltig dafür gesorgt wird, dass die Zukunft des Erlebnisbads gesichert ist. Dafür habe ich mich eingesetzt. Mit dem Fördergeld kann nun das Erlebnisbad saniert werden und die Gemeinde erhält zusätzlichen finanziellen Spielraum“, so der heimische CDU-Abgeordnete Dr. Matthias Heider. 

SPD-Abgeordnetet Nezahat Baradari: „Ich freue mich sehr, über diese Förderzusage für das Hallenbad in Finnentrop. Gerade in Zeiten, in denen Kommunen mit sinkenden Gewerbesteuereinnahmen und anderen Einnahmeausfällen durch die Corona-Pandemie zu kämpfen haben, war es uns als SPD wichtig, dass wir die Wirtschaft auch durch öffentliche Investitionen unterstützen und vor allem Kommunen bei ihren Sanierungsvorhaben nicht alleine lassen. Das es nun mit dem Zuschuss geklappt hat ist ein gutes Zeichen für alle Schwimmerinnen und Schwimmer sowie den Schul- und Vereinssport in Finnentrop.“

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