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"Ökoprofit" Finnentrop: positive Zwischenbilanz

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Von: Hartmut Poggel

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Ökoprofit Finnentrop Teilnehmervertreter
Echte Gewinne für ihre jeweiligen Unternehmen können die Teilnehmer von Ökoprofit Finnentrop bereits nach einem halben Jahr verbuchen. © Hartmut Poggel

Finnentrop. Halbzeit bei Ökoprofit. Vertreter der zehn an diesem Projekt beteiligten Unternehmen aus der Gemeinde Finnentrop trafen sich jetzt im Rathaus zur Zwischenbilanz. Und die fiel durchweg positiv aus.

Ökoprofit steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik und soll die Teilnehmer dazu bewegen, „ihre Betriebs- und Geschäftsabläufe unter Umwelt- und Klimagesichtspunkten“ zu untersuchen. Ökoprofit ist laut Michael Homeyer nach vorn auf ein Jahr angelegt und soll in ein Zertifikat münden. 

31 Initiativen wurden von den zehn Teilnehmern im Rathaus vorgestellt. „Wir wollen nach der Hälfte des Projektes mal sehen, wie weit wir gekommen sind und zugleich den Beteiligten einen Motivationskick für die zweite Hälfte geben“, erläuterte Michael Homeyer, Projektleiter von B.A.U.M. Consult aus Hamm. „Ich muss sagen, es wurde ein sehr breit aufgestellter Maßnahmenpark in den 31 Vorschlägen dargestellt.“ 

Klimaschutz und Verringerung des Energieeinsatzes lassen sich oft schon durch relativ kleine Veränderungen realisieren. So tauschten die meisten Firmen die Beleuchtung aus und installierten LED-Lampen, ebenso wurden die Heizungsanlagen auf den modernsten Stand gebracht oder sofort Blockheizkraftwerke (BHKW) gebaut. Optimierung der Produktionsprozesse, Verzicht auf unnötigen Papierausstoß oder Erhöhung der Temperatur einer Klimaanlage im EDV-Raum um 2 Grad Celsius – Möglichkeiten gibt es viele, um Energie und CO2 einzusparen. 

Und der Wortteil „Profit“ ist durchaus wörtlich zu verstehen, spart ein Unternehmen durch cleveres Umweltmanagement auf Dauer doch bare Münze ein. Ein wichtiger Aspekt ist eher immaterieller Natur: „Durch den Ökoprofit-Prozess hat sich unsere innerbetriebliche Kommunikation noch einmal deutlich verbessert, die Mitarbeiter erarbeiten selbst Einsparvorschläge, die sie teils auch zu Haus nutzen können“, bekannte ein Firmenvertreter. „Das wünschen wir uns: Dass Ökoprofit nach Abschluss in die Unternehmenskultur integriert wird“, blickte Michael Homeyer nach vorn.

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