„Wo ich aufgehoben bin“

Premiere: Imagefilm der Gemeinde Finnentrop vorgestellt

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Das Lied zum Imagefilm der Gemeinde Finnentrop wurde im alten Kino live vorgetragen, begleitet von den Finnentroper Kinderchören.

Finnentrop. Farbtupfer am Himmel beim Heggener Drachenfest, auf 450 Meter Höhe Skifahren in Schliprüthen oder Luftaufnahmen von glitzernden Gewässern. Die Gemeinde Finnentrop präsentiert sich in einem neuen Imagefilm als Region mit hohem Freizeitwert. Ein Geschenk der Sparkasse zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde.

200 Gäste waren zur Filmpremiere in das alte Kino Finnentrop eingeladen. Ursprünglich plante das Produktionsteam die Präsentation eines Films – vorgestellt wurden zwei. Das habe „mit der Menge an eingereichtem Videomaterial zu tun“, erklärt Simone Rohde (Ausbildungsleiterin Sparkasse). „41 Hobbyfilmer sind unserem Aufruf, sich mit Videoaufnahmen zu beteiligen, gefolgt. Wir hatten so viel Videomaterial, dass wir jetzt eine Kurz- und eine Langfassung haben.“

Gemeinsam mit Hans-Werner Rademacher (Sparkasse) und Carsten Engel (Firma E-Komm) investierte Simone Rohde fast zwei Jahre in den Imagefilm. Erste Dreharbeiten liefen bereits auf dem Finnentroper Weihnachtsmarkt 2016. Ab Januar 2017 konnten schließlich Bürger der Gemeinde ihr Videomaterial einreichen, parallel drehte Carsten Engel weitere Aufnahmen. Mal mit der Drohne über Serkenrode, dann mit dem Auto durch den Fledermaustunnel. Der Film war eine Punktlandung: „Bis zuletzt haben wir Kleinigkeiten eingearbeitet. Die finale Fassung ist erst vor zwei Wochen fertig geworden“, gibt  Rohde zu. Passend also zum 50. Geburtstag der Gemeinde.

Der Fokus sei bewusst „auf das gelegt worden“, erklärte Frank Nennstiel (Sparkasse), „was sehens- und zeigenswert ist.“ Vorwiegend handele es sich um Aufnahmen aus dem kulturellen Leben, der örtlichen Unternehmen und der Natur.

Zwei Filme – zwei Funktionen

Beide Filme präsentieren die Gemeinde aus verschiedenen Blickpunkten. Mal ganz nah, im Fußball- oder Schwimmtraining der örtlichen Vereine, dann aus einiger Distanz und mit weitläufigem Ausblick auf einzelne Ortsteile. Die Filmversionen zielen auf verschiedene Funktionen ab. Die vier minütige Fassung soll für externe Zwecke genutzt werden. Auswärtige Unternehmen und potentielle Arbeinehmer können einen Eindruck gewinnen. Die Langfassung (13 Minuten) soll nach innen wirken und den Bürgern wieder vor Augen führen „in was für einer schönen Region sie leben. Wir leben dort, wo andere Urlaub machen“, erklärt Rohde. Der Film halte fest, was die Gemeinde besonders mache.

Produzent Carsten Engels (l.) im Interview mit Marktbereichsleiter Josef Wurm (Sparkasse).

Ergänzt werden die professionellen Filmaufnahmen von einem eigens komponierten Finnentrop-Lied („Wo ich aufgehoben bin“). Geschrieben und aufgenommen wurde das Stück von Ralf Sasse und Sebastian Bialas (beide Sparkasse). Unterstützung gab es für die (Hobby-) Musiker von den Kinderchören aus Schönholthausen/Ostentrop und Lenhausen.

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