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86 Prozent kaufen ihre Lebensmittel in Finnentrop

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Finnentrop. (masa) Immerhin 86 Prozent der Finnentroper Bürger kaufen ihre Lebensmittel auch in Finnentrop ein. Das ist eines der Ergebnisse der Marktanalyse, die der Gewerbeverein bei der studentischen Unternehmensberatung der Universität Siegen Study & Consult e.V. in Auftrag gegeben hatte.

Marktanalyse des Gewerbevereins durch die Uni Siegen

Im Mai befragten die Studenten Andreas Konrath und Leif Warnecke anhand eines Fragebogens 400 Bewohner aus Finnentrop und den dazugehörigen Ortschaften im Rahmen einer Telefonumfrage nach ihrem Einkaufsverhalten.

Die Ergebnisse wurden am Dienstag im Rathaus vorgestellt. Schreibwaren und Büroartikel werden noch zu 65 Prozent in der Gemeinde eingekauft und im Bereich der Unterhaltungselektronik bleiben 45 Prozent in Finnentrop zum einkaufen. Mit dem Angebot Autozubehör und Werkstatt

sind 64 Prozent zu frieden.

Computer und - Zubehör wird noch von 26 Prozent der Befragten dort gekauft. Bei Kleidung und Schuhen sind es dann nur noch 12 Prozent, die ihren Bedarf bei den heimischen Händlern decken. Für Garten- und Heimwerkerbedarf bleiben wieder 81 Prozent in Finnentrop.

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Guten Noten für Service bei Themen wie Öffnungszeiten, Beratungsqualität und Freundlichkeit werden örtliche Händler von den Kunden im Schulnotensystem jeweils mit Noten im zweier Bereich bedacht. Schlechte Noten gab es für Parkplatz-

und Verkehrssituation. Das bekannte Problem Bahnschranke wurde dabei besonders häufig genannt, auch in den Ortschaften genannt, die eigentlich am wenigsten davon betroffen sind.

In der anschließenden Diskussion arbeiteten die Gewerbetreibenden und die Ratsvertreter die kritischen Punkte, aber auch die Vorteile des Einzelhandels heraus.

Die studentischen Unternehmensberater schlugen vor, Verbundeffekte, also die Zusammenarbeit der einzelnen Händler zu fördern. Darüber hinaus hattet sich in der Befragung herausgestellt, dass die Kunden einzelne Geschäfte noch nicht so deutlich wahrnehmen, wie es eigentlich wünschenswert wäre.

Daher soll der Bekanntheitsgrad des vorhandenen Angebots gesteigert werden.

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