Kaputtes wieder in Schuss bringen

Reparatur-Café im Begegnungszentrum Bamenohl eröffnet

Die Ehrenamtlichen der Bürgerhilfe Finnentrop sowie der Bürgermeister Dietmar Heß (2.v.r.) und Brigitte Kümhof (4.v.r.) von der Gemeinde Finnentrop freuen sich auf den Start des Reparatur-Cafés.
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Die Ehrenamtlichen der Bürgerhilfe Finnentrop sowie der Bürgermeister Dietmar Heß (2.v.r.) und Brigitte Kümhof (4.v.r.) von der Gemeinde Finnentrop freuen sich auf den Start des Reparatur-Cafés.

Bamenohl - Wie bereits in den meisten anderen Kommunen des Kreises Olpe öffnet auch in der Gemeinde Finnentrop ab Freitag, 7. Februar, jeweils jeden ersten Freitag im Monat (außer Mai) ein Reparatur-Café von 15 bis 17.30 Uhr im Begegnungszentrum Bamenohl.

„Initiator des Projektes ist die Bürgerhilfe Finnentrop“, erklärt Brigitte Kümhof von der Gemeinde Finnentrop. Diese hat sich aus dem Arbeitskreis Soziales der Agenda 21 gebildet. Das Reparatur-Café soll der Müllvermeidung entgegen wirken, Nachhaltigkeit und Umweltschutz fördern sowie Ressourcen schonen. Auf der sozialen Ebene dient das Café dazu, Neues zu erlernen, Wissen auszutauschen und weitere nette Leute kennenzulernen, so Kümhof. 

Hilfe und Unterstützung erhält die Bürgerhilfe vom Netzwerk der Reparatur-Initiativen (www.reperatur-initiativen.de) sowie von den benachbarten Kommunen. „Peter Melchers und Klaus Gemballa haben den Ehrenamtlichen beim Repair-Café in Lennestadt über die Schulter geschaut, Barbara Sander-Graetz in Olpe. Des Weiteren ist ein Verantwortlicher des Attendorner Reparatur-Cafés ebenfalls im Arbeitskreis“, sieht sie das Finnentroper Café optimal vorbereitet. 

Gemeinsame Begegnung im Fokus

Aber nicht nur das Reparieren von defekten oder alten Elektrogeräten steht im Fokus des Cafés, sondern „auch die gemeinsame Begegnung“, so Bürgermeister Dietmar Heß, der sich für die Umsetzung des Projektes bei allen Verantwortlichen und ehrenamtlichen Helfern bedankt, und dem Projekt „eine gute und lange Zukunft“ wünscht. 

Besonders erfreulich empfindet Brigitte Kümhof, „dass sich bereits ohne große Werbung viele freiwillige Helfer gemeldet haben“. So ist Klaus Gemballa Ansprechpartner und Organisator des Reparatur-Cafés. Irmgard Schön ist verantwortlich für den Service-Bereich mit Kaffee und Kuchen. Peter Melchers kümmert sich um das Werkzeug, während Brigitte Kümhof selbst die Büroarbeit erledigt. Auch zahlreiche Reparateure hätten sich bereits gemeldet. Winfried Erwes, Kai Uwe Fischer, Heinz Laake, Peter Melchers, Gerd Petras, Matthias Schenk und Olaf Schiller versuchen, die „technischen Sorgenkinder“ wieder in Schuss zu bringen. „Wir haben hier die unterschiedlichsten Tüftler, vom Elektriker zum Mechaniker“, so Kümhof. 

Doch auch das Serviceteam ist gut aufgestellt. Renate Libicher, Marija Schack, Christel Schmidt und Irmgard Schön umsorgen die Gäste mit Kaffee und Kuchen. Die weiteren Arbeitskreismitglieder backen Kuchen und helfen auf Anfrage. 

Reparatur-Café mit PKW, Bus und Bürgerbus erreichbar

„Ein besonderer Dank gilt Anna Hoffmann, der Verantwortliche für das Begegnungszentrum. Das ist ein toller Raum hier mit Caféatmosphäre, der super erreichbar ist, mit PKW, Bürgerbus oder auch Linienbus“, erläutert Brigitte Kümhof weiter. 

Das Motto des Cafés lautet „Hilfe zur Selbsthilfe“, dementsprechend ist es kein kostenloser Reparatur-Service, sondern es wird gemeinsam repariert. „Alle tragbaren elektrischen und mechanischen Geräte können mitgebracht werden“, berichtet sie. Grundsätzlich sind die Reparaturen kostenlos, Spenden jedoch willkommen. Kleine Ersatzteile sind im Café erhältlich. Kaffee und Kuchen werden kostengünstig und ohne Gewinnerzielungsabsicht angeboten. 

Nun aber freuen sich die Verantwortlichen, dass es bald los geht, „wenn es gut läuft und sich Freiwillige melden sogar mit einer Erweiterung von Näharbeiten“.

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