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Der FC Finnentrop im Einsatz für Toleranz unter Spielern

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Von: Denise Fischer

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Stolz präsentieren sich die 1. Herren und 2. Damen des FC Finnentrop mit neuen Trikots und ihrem Banner, das für mehr Toleranz im Sport werben soll.
Stolz präsentieren sich die 1. Herren und 2. Damen des FC Finnentrop mit neuen Trikots und ihrem Banner, das für mehr Toleranz im Sport werben soll. © Denise Fischer

Finnentrop. Stolz präsentierten sich am vergangenen Sonntag die 1. Herren und 2. Damen des FC Finnentrops mit ihren neuen Trikots. Gesponsert wurden diese von der NRW-Kampagne „anders und gleich – Nur Respekt wirkt“ zur Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen.

Die Aktion ist ein symbolisches Dankeschön für den Einsatz des FC Finnentrops gegen Ausgrenzung und für Akzeptanz im Sport.

„Diskriminierung und Ausgrenzung haben bei uns keinen Platz“, so Franz-Josef Vollmert, Geschäftsführer des FC . „Wir wollen an einem offenen Klima aktiv mitarbeiten.“ Ein Banner mit der Aufschrift „Fair Play. Wir zeigen Homo- und Transphobie die Rote Karte“ wird in Zukunft bei jedem Spiel der ersten Herren- und 2. Damenmannschaft hängen.

Begrüßt wird das Engagement auch von Caroline Frank, Leiterin der Kampagne „anders und gleich“. „Damit wird im Sport, wo es noch immer schwierig für Homo- und Transsexuelle ist, akzeptiert zu werden, ein starkes Zeichen gesetzt. Für den FC Finnentrop ist das eine Selbstverständlichkeit, trotz der dörflich und katholisch geprägten Gesellschaft.“

Die Kampagne „anders und gleich“ selbst engagiert sich in ganz NRW durch Projekte, Aufklärungsmaterialien und Kooperationen für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

Die Kampagne ist in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW und wird seit 2012 vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW gefördert.

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