Auf Wanderwallfahrt

Schützenbrüder aus Lenhausen machen sich auf den Weg zum Gnadenbild in Werl

Unter dem Motto „Mutter Anna meets Maria“ soll Mutter Anna – in Form der Schützenbruderschaft – in der Basilika Mariä Heimsuchung auf ihre Tochter, die Gottesmutter Maria treffen.

Lenhausen – Einige Mitglieder der St. Anna Schützenbruderschaft Lenhausen starten am Samstagmorgen, 27. Juni, eine Wanderwallfahrt zum Gnadenbild in Werl. Unter dem Motto „Mutter Anna meets Maria“ soll Mutter Anna – in Form der Schützenbruderschaft – in der Basilika Mariä Heimsuchung auf ihre Tochter, die Gottesmutter Maria treffen.

Die Idee der Wanderwallfahrt sei bei der letztfährigen zweitägigen SGV-Wanderwallfahrt über 68 Kilometer entstanden, berichtet André Zepke. Gemeinsam mit Christian Hellweg nahmen sich die beiden aus sportlichem Ehrgeiz vor, das Ziel Werl „mal irgendwann“ an einem Tag (über 53 Kilometer) zu erreichen. Durch den coronabedingten Ausfall der SGV-Wallfahrt bietet sich nun die Gelegenheit. 

Das besondere Anliegen, das man mit auf eine Wallfahrt nimmt, liegt auf der Hand: Gesundheit für alle Schützenbrüder nebst Familien. Maria und Anna seien wichtig für den Glauben, weil sich ohne sie die Menschwerdung Gottes nicht hätte ereignen können. Und mit ihrer Liebe und Gnade bitten sie für uns Menschen bei ihrem Sohn bzw. Enkel, unserem Gott, so Zepke.

Bei der Wallfahrt zum Gnadenbild in Werl geht es aber nicht nur um den persönlichen Glauben. Es geht für die Schützenbrüder auch darum, auf dem anstrengenden Weg in Gottes schöner Natur eine neue Erfahrung zu machen – in der Stille, im Gebet und im Gespräch mit den anderen. 

Bereits am Samstagmorgen um 5 Uhr feiert Pfarrer Raomund Kinold eine Aussegnungsandacht. Die Ankunft in Werl ist für 16 Uhr geplant, wo es eine Begrüßungsandacht geben wird. Auf die Wanderung begeben sich sechs Männer. Mit dem Fahrrad fahren in zwei Gruppen insgesamt 14 Männer und Frauen.

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