Großübung der Feuerwehren 

Schwelbrand in Fretter

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Schwelbrand im Busdepot: Der Löschzug 3 der Gemeinde Finnentrop übte unter realistischen Bedingungen.

Frettertal  - Wenn die Feuerwehren aus Serkenrode, Fretter, Schöndelt und Schliprüthen gemeinsamen im Einsatz sind, ist Koordination gefragt. So auch kürzlich, als eine Alarmierung zur Großübung die Runde machte.

Das Zusammenspiel der Rettungskräfte aus dem Frettertal begann mit der Meldung „Schwelbrand im Busdepot“ auf dem alten Bahnhofsgelände in Serkenrode. Die örtliche Wehr unter der Leitung von Einheitsführer Uwe Menzebach war schnell zur Stelle.

Nach dem die 140 Meter lange B- Leitung zur Wasserversorgung hergestellt war, machte die Nachricht von vermissten Personen die Runde. Die Feuerwehren aus Fretter, Schöndelt und Schliprüthen wurden nach alarmiert, damit war der komplette Löschzug 3 der Gemeinde Finnentrop unter der Leitung von Brandinspektor Philip Menzebach im Einsatz.

Die 45 Kameraden aus dem Frettertal löschten und retteten nicht nur, sondern sicherten auch die angrenzende Zimmerei vor ein Übergreifen der Flammen.

Nachdem die vermissten Personen unter schweren Atemschutz geordert und aus der Gefahrenlage gebracht waren, galt es eine weitere Herausforderung zu meistern: Ein Feuerwehrmann mit schweren Atemschutz war im Flammenmeer verunglückt. Ein Sicherheitstrupp mit Rettungstasche drang in das Innere des Gebäudes vor und konnte den Kollegen sicher aus der Gefahr herausholen.

Nach der Großübung folgte anschließend an Ort und Stelle die Nachbesprechung. Das Fazit von Einheitsbereichsführer Menzebach weist dabei auf weitere Übungseinheiten hin: „Es wurde angeregt, weitere Übungen und Szenarien mit der Rettungstasche durchzuführen.“ Menschenrettung macht eben auch vor Einsatzkräften keinen Halt.

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