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Sparkasse verabschiedete Peter Gehlen in Ruhestand

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Die aktuellen und ehemaligen Vorstände der Sparkasse Finnentrop von links: Peter Königkamp, Frank Nennstiel, Herbert Kleinsorge, Peter K. Gehlen, Christoph Terkuhlen. Foto: SK
Die aktuellen und ehemaligen Vorstände der Sparkasse Finnentrop von links: Peter Königkamp, Frank Nennstiel, Herbert Kleinsorge, Peter K. Gehlen, Christoph Terkuhlen. Foto: SK

Feierstunde am Mittwoch im Schloss Bamenohl

[IMGZOOM=import/bilder/R51-OE77106.jpg][/IMGZOOM] Finnentrop. (SK)

Im Rahmen einer Feierstunde im Schloss Bamenohl wurde der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Finnentrop, Peter K. Gehlen, nach über 40-jähriger Tätigkeit für die Sparkasse am vergangenen Mittwoch in den Ruhestand verabschiedet. Unter Anwesenheit der Verwaltungsratsmitglieder und der Vorstandskollegen aus seiner Amtszeit sowie der Mitarbeiter ließen die Redner an diesem Abend den Werdegang von Herrn Gehlen, der eng mit der Entwicklung der Sparkasse verknüpft ist, Revue passieren. Am 1. April 1963 begann er seine Lehre bei der damaligen Sparkasse des Amtes Serkenrode. Die Sparkasse hatte zu diesem Zeitpunkt eine Bilanzsumme von 5,2 Mio. Euro, die von 17 Mitarbeitern, davon 4 Lehrlinge, erarbeitet wurde. Recht schnell übernahm Gehlen Zuständigkeiten im gewerblichen Kreditgeschäft.

Bürgermeister würdigte Gehlen

Diese Tätigkeit begleitete ihn über die ganzen Jahre. Viele Existenzgründungen von heute großen Mittelständlern hat er in dieser Zeit durchgeführt. So würdige der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Bürgermeister Dietmar Heß, Gehlen als Sparkassenmann mit Herz und Verstand, der entscheidend zum wirtschaftlichen Fortschritt der Gemeinde Finnentrop beigetragen hat.

Auch dem zukünftigen Ruheständler war es wichtig, auf die parallele gute Entwicklung der Sparkasse Finnentrop und der Gemeinde Finnentrop hinzuweisen.

Bei einem Rückblick auf seinen beruflichen Weg erinnerte Gehlen daran, dass er fast bei der Deutschen Bank angefangen hätte, wegen einer Verletzung jedoch nicht an dem Bewerbungsverfahren teilnehmen konnte. "Zwei Sehnenscheidentzündungen haben den Weg für Ackermann freigemacht", resümierte Gehlen ganz unbescheiden. Besonderen Dank sprach er seiner Ehefrau Nanni aus, die seine Arbeit über die ganzen Jahre begleitet und unterstützt hat. Nicht zuletzt durch diese Arbeit ist die Bilanzsumme der Sparkasse mittlerweile auf 256 Millionen Euro angestiegen. Die Kunden werden von 61 Mitarbeiter und 7 Auszubildenden betreut.

Auch die ehrenamtlichen Tätigkeiten blieben nicht unerwähnt. Über viele Jahre war Gehlen Vorsitzender des Schützenvereins Bamenohl. Den Aufbau des Seniorenheims Habbecker Heide hat er aktiv begleitet. Daneben hat er sich im Rahmen des St. Francis Family Helper Projekts um die Ausbildung von Kindern in Afrika gekümmert, eine Tätigkeit, die er nunmehr verstärkt ausüben will.

Einen Gutteil des neuen Lebensabschnitts wollen die Eheleute Gehlen unter dem Wilden Kaiser in Ellmau verbringen. In diesem Ort verbringen sie seit Jahren ihren Urlaub und haben sich nun ein eigenes Domizil geschaffen. Mit dem Abschied von Herrn Gehlen ist in der Sparkasse ein Generationswechsel verbunden. Zukünftig werden mit Herrn Frank Nennstiel als Vorstandsvorsitzender und Herrn Peter Königkamp als Vorstandsmitglied zwei Mittdreißiger gemeinsam die Geschicke der Finnentroper Sparkasse leiten.

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