DRK-Quartiersentwicklerin hatte Idee im Anschluss an die „LeseFutterKiste“

„TauschRauschKiste“ am Finnentroper Pfarrheim soll unnötigen Abfall vermeiden helfen

Gaben die „TauschRauschKiste“ des DRK im Eingangsbereich des Pfarrzentrums zum Gebrauch frei (v.l.): Josef Pagana, Jasmin Hirschfeld, Barbara Sander-Graetz und Michael Hunold
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Gaben die „TauschRauschKiste“ des DRK im Eingangsbereich des Pfarrzentrums zum Gebrauch frei (v.l.): Josef Pagana, Jasmin Hirschfeld, Barbara Sander-Graetz und Michael Hunold.

Die „LeseFutterKiste“, der Bücherschrank auf dem unteren Marktplatz in Finnentrop, ist nun nicht mehr allein. Die „TauschRauschKiste“, ein Tauschschrank, ist ab sofort ebenfalls in Betrieb.

Finnentrop - Millionen Tonnen Müll werden jedes Jahr produziert. Tendenz steigend. Doch nicht alles, was weggeworfen wird, ist auch wirklich unbrauchbar. Deswegen wurde nun der erste Tauschschrank in Finnentrop im Eingangsbereich des Pfarrheimes gegenüber des Rathauses aufgestellt, gestaltet und freigegeben.

„Die Idee entstand nach der Aufstellung der LeseFutterKiste“, so Initiatorin und DRK-Quartiersentwicklerin Barbara Sander-Graetz. „Die Resonanz ist toll. Täglich wird der Bücherschrank besucht und Bücher finden neue Besitzer.“ Und was mit Büchern funktioniert, kann auch mit anderen Dingen funktionieren. „Wie schon bei der LeseFutterKiste hat Josef Pagana aus einem ehemaligen Altkleidercontainer des DRK wieder einen ganz tollen, roten Schrank gefertigt. Jasmin Hirschfeld hat für die Beschriftung gesorgt.“

Grünes Licht kam auch von Pastor Raimund Kinold und Michael Hunold, Leiter des kinder-, jugend- & kulturhauses (kjk), den Schrank im Eingangsbereich des Pfarrheims aufzustellen. Nun kann wochentags ab 11 Uhr für Spielzeug, Kleidung und Gebrauchsgegenstände ein neues zuhause gefunden werden.

„Für den Tauschschrank geeignete Gegenstände sind solche, die noch funktionstüchtig und nutzbar sind, und an denen andere Menschen noch Freude haben können. Sie kommen, stöbern und nehmen sich etwas, was ihnen gefällt. Andererseits bringen sie ihre gut erhaltenden Dinge, die zu schade für den Müll sind. Was dem nicht entspricht und wirklich Müll ist, gehört hingegen ,in die Tonne` und für Bücher nutzen Sie bitte den Bücherschrank auf dem unteren Marktplatz“, bittet Barbara Sander-Graetz.

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