„Kunigunde “ begeistert Publikum

Ein Tohuwabohu

Das Durcheinander um „Kunigunde“ wird von den Laiendarstellern perfekt in Szene gesetzt. Foto: Friedhelm Tomba

Vor dem Applaus stand der Schmaus: Die Theatervorstellung der Laienspielschar Serkenrode begann am Sonntag wie gewohnt mit einem großen Kuchenbuffet, ehe das Stück „Kunigunde darf nicht sterben“ die Lachmuskeln forderte.

Die Hobbyschauspieler bieten seit einigen Jahren für Senioren eine besonders schmackhafte Vorstellung an. Im Eintrittspreis sind Kaffee und Kuchen bereits enthalten. Vereinsmitglieder und fleißige Helfer betätigten sich im Vorfeld als Konditor und sorgten für eine süße Vielfalt. Leber- und Blutwurstbrote nach Hausmacherart rundeten das kulinarische Angebot ab.

Der Saal in der Schützenhalle wurde nach der Kaffeerunde zum Schauspielhaus; das kunterbunte Treiben um „Kunigunde“ ging zur Freude der Besucher in die nächste Runde. Thorsten Jagusch, Ferdinand Funke, Tim Wullenweber, Christine Korte, Gitta Güthe und Vicky König brachten das Tohuwabohu in wortreicher Manier auf die Bretter, die bekanntlich die Welt bedeuten.

Der Inhalt des Schwanks passt in das Land der 1000 Berge. Obwohl die Geschichte um Geld und dessen negative Auswirkungen eigentlich in einer ganz anderen Region geschrieben wurde, versetzten die Akteure das Geschehen mitten in das tiefe Sauerland. Was da auf einem Bauernhof, der in die Hände neureicher Städter fällt, alles passiert, konnte man an den lachenden Gesichtern der Senioren leicht ablesen.

Die Geschichte um „Kunigunde“ geht noch den ganzen Monat weiter – allerdings sind nur noch Eintrittskarten für die Vorstellung am kommenden Samstag, 18. Januar, erhältlich.

Tickets: Geschäft Bernd Schulte (Serkenrode), Schreibwaren Anne Tolle (Fretter) sowie bei Alexandra Schöpper (% 0160 /8045585). (Von Friedhelm Tomba)

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