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Schützenverein Rönkhausen veranstaltet erfolgreiches Treckertreffen

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Von: Artur Seidenstücker

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Treckertreffen in Finnentrop Rönkhausen
Zum Fachsimpeln trafen sich die Treckerfans auf der Wiese. © Artur Seidenstücker

Alle Generationen waren vertreten; vom zweijährigen Max, der begeistert seinen Trampeltrecker steuerte, bis hin zum 88-jährigen Leopold Feldmann aus Grevenbrück, der mit seinem Fendt Stahlross aus dem Jahr 1952 angereist war. Der Schützenplatz unweit der Kirche war bei weitem zu klein und so nutzten die Treckerfahrer die umliegenden Wiesen um ihr Gefährt den zahlreichen Besuchern zu präsentieren. 

Rönkhausen - Ob aus Affeln, Schöndelt oder Attendorn – alle trudelten nach und nach ein und sorgten bei den zahlreichen Gästen und nicht zuletzt bei der organisierenden Schützenbruderschaft St. Antonius Rönkhausen für strahlende Gesichter. Allen voran, zeigte sich das Vorstandsmitglied Benedikt Müller begeistert. „Aus einer Guten-Laune-Idee entstand so ein Ereignis für Jung und Alt“. Und weiter: „Es werden jedes Jahr mehr.“

Etwa 50 bis 60 Schlepper in allen Variationen waren ausgestellt und zogen jung und alt in ihren Bann. Neben einer Tombola mit wertvollen Preisen wird in jedem Jahr der Traktor mit der weitesten Anreise, der älteste Trecker und das best-restaurierte Gefährt prämiert.

Für die jüngsten Fans war mit viel Liebe zum Detail ein Trampeltreckerparcours aufgebaut worden. Der Nachwuchs trampelte um die Wette, vor allem der kleine Max war gar nicht mehr herunter zubekommen von seinem Fahrzeug. Bestimmt erwirbt er später mal ein Fahrzeug für Feld und Flur und reiht sich dann in die Ausstellung ein.

Peter Zechner aus Schöndelt hat sich seinerzeit seinen „Steyr 290“ aus Österreich ins Sauerland geholt. Überhaupt – wenn man sich mal anschaut, wie viele Treckermarken es gibt, dann gerät man schon ins Staunen. Das es sich beim Restaurieren und Pflegen von Traktoren längst nicht mehr nur um einen Geheimtipp handelt, zeigt sich darin, das sich so mancher Bastler einen Trecker angeschafft hat. Vor allem die Liebe zum Detail zeichnet sie alle aus.

Die Besucher kamen alle auf ihre Kosten, neben dem bereits erwähnten Parcours in der Schützenhalle war ein reichhaltiges Kuchenbuffet aufgebaut worden. Frisch Gezapftes gab es im Festzelt und Abends dann Live-Musik vom Feinsten. Schon jetzt kann man sich auf die Neuauflage im Herbst 2022 freuen.

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