Unterschlagung aufgedeckt

Die Sparkasse Finnentrop hat im Rahmen einer internen Routineüberprüfung einen Unterschlagungsfall aufgedeckt. Eine Mitarbeiterin des Instituts hat Geld eines Finnentroper Vereins auf ihr eigenes Konto umgeleitet.

Die Sparkasse erledigt für diesen Verein die Buchhalterfunktion und hatte die Mitarbeiterin mit der Sachbearbeitung beauftragt.

Der Sachverhalt sei intern komplett aufgedeckt worden, teilte die Sparkasse mit. Man habe der Mitarbeiterin daraufhin umgehend fristlos gekündigt. Die Sparkasse Finnentrop hat zudem dem Verein den Schaden vollständig ersetzt. Er belief sich auf 7.200,00 Euro.

"Bei solchen Vorgängen kennen wir kein Pardon", sagte der Vorstandsvorsitzende Frank Nennstiel. Vertrauen sei das wichtigste Gut der Sparkasse. Wer es durch solch kriminelle Machenschaften torpediere, erhalte die fristlose Kündigung. Es gelte, die Interessen der Kunden, aber auch der übrigen Mitarbeiter zu wahren. Nennstiel: "Es macht mich sprachlos, mit welcher Dreistigkeit hier vorgegangen wurde." Sparkassenkunden könnten allerdings sehr sicher sein, dass die Kontrollmaßnahmen des Instituts Unterschlagungen aufdeckten.

"So etwas ist für unsere Revision kein Problem. Umso unverständlicher ist es für mich, dass die Mitarbeiterin sich zu dieser Tat hat hinreißen lassen", so Nennstiel.

Die Sparkasse hat sich die Schadenssumme zwischenzeitlich von der Mitarbeiterin zurückgeholt.

Die Sparkassen-Mitarbeiterin ist seit dem 31.05.2011 entlassen. Sie hat gegen die fristlose Kündigung keinen Widerspruch eingelegt.

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