Weringhausen ist „SolidAHRisch“

Helfertrupp bringt Sachspenden ins Ahrtal und hilft beim Wiederaufbau

Helfertrupp aus Weringhausen vor der Abfahrt ins Ahrtal
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Zum fünften Mal machte sich der Helfertrupp auf den Weg ins Ahrtal. Dieses Mal mit einem LKW voller Sachspenden.

Nun schon zum fünften Mal begab sich der Helfertrupp aus Weringhausen zur Fluthilfe ins Ahrtal. Diesmal engagieren sich die Weringhauser jedoch nicht allein durch körperliche Unterstützung wie dem Entschlammen von Kellern, Wohnungen und zerstörten Einrichtungen, sondern sie haben zusätzlich zusammen einen LKW mit Sachspenden gefüllt.

Von Agatha Arens

Weringhausen - Dies und auch die vorangegangenen Hilfseinsätze waren durch die Weringhauser Vereine, wie das Tambourcorps, den Kapellenverein, den SGV und die Ortgruppe Weringhausen, die Schützenbruderschaft und den NDW-Club sowie Einzelspender möglich. Auch Raiffeisen, Bauking, Alfha Automation & Industrial IT und die Bäckerei Junge unterstützten die vorherigen Tätigkeiten im Ahrtal. Die Sachspenden sind vor allem Baustoffe wie unter anderem Schnellbaumaterial, Elektroinstallation und Material für den Trockenbau im Wert von über 3000 Euro.

Zusammengefunden hat sich der Helfertrupp durch Gespräche in der Dorfgemeinschaft. Das Interesse, den von der Flutkatastrophe Betroffenen im Ahrtal unter die Arme zu greifen, war groß. „Ziemlich spontan sind wir dann zum ersten Mal, 14 Tage nach der Katastrophe, mittwochabends zu neun Leuten einfach los, damit wir am Donnerstagmorgen direkt fit starten konnten“, hieß es aus Reihen der Helfer.

Durch mehrere Hilfsaufrufe bei Facebook schlossen sich zudem auch weitere Unterstützer aus Finnentrop, Olpe und Plettenberg den Weringhausern an.

Nachdem die Fluthelfer die Sachspenden im Ahrtal ablieferten, begaben sie sich nach Grafschaft, um von hieraus mit einem Shuttleservice erneut ins Ahrtal aufzubrechen. Jetzt war noch körperliche Hilfe angesagt. Am Abend brachte das Helfershuttle die Freiwilligen zurück nach Grafschaft.

„Bei den schlimmen Geschichten, die man dort mitbekommt, sind wir froh, helfen zu können. Die Leute dort sind unendlich dankbar und zeigen das auch“, berichteten die Freiwilligen, bevor sie voller Tatendrang aufbrachen.

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