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Fusion und neuer Name: KEFB Arnsberg und Olpe werden zur KEFB Südwestfalen  

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Das Leitungsteam der KEFB Südwestfalen: (v.l.o.) Dorothee Holzapfel, stellv. Leitung Geschäftsstelle Arnsberg, Ulrich Schumacher, Leitung, (u.) Claudia Pischel, stellv. Leitung Geschäftsstelle Olpe.
Das Leitungsteam der KEFB Südwestfalen: (v.l.o.) Dorothee Holzapfel, stellv. Leitung Geschäftsstelle Arnsberg, Ulrich Schumacher, Leitung, (u.) Claudia Pischel, stellv. Leitung Geschäftsstelle Olpe. © KEFB Südwestfalen

„Nomen est omen“ – der Name ist Programm, so lautet das Sprichwort. Umgekehrt bedeutet das ja eigentlich: wenn das Programm sich ändert, muss sich auch der Name ändern. Das Programm der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung hat sich in über 50 Jahren mehr als einmal geändert und ebenso der Name. Von der „Bräute- und Mütterschule“ der 60er Jahre über die Familienbildungsstätte bis hin zur KEFB seit 2017.

Kreis Olpe - Diese Veränderungen waren immer auch ein Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung und der des Erzbistums Paderborn. So wie aus Kirchengemeinden „Pastorale Räume“ wurden, hat sich das Einzugsgebiet der KEFB in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und der Stadt Siegen stetig erweitert. Ab 2021 nehmen die KEFB Geschäftsstellen Arnsberg und Olpe gemeinsam die Region Südwestfalen sowie Hamm und Waldeck in den Blick, den sog. „Kooperationsraum Mitte“ des Erzbistums. Regionale Schwerpunkte wird es aber weiterhin an beiden Orten geben.

Mit der Fusion wird das bestehende Bildungsnetzwerk gestärkt und Synergieeffekte nutzbar. Betriebsbedingte Kündigungen sind dabei kein Thema, im Gegenteil: „Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Soziale, wirtschaftliche, ethische und religiöse Fragen verlangen nach neuen Antworten. Dazu möchten wir als Einrichtung der Erwachsenen- und Familienbildung mit unseren Angeboten beitragen. Wir alle brauchen Wissen, Austausch und Diskussion, um in diesen grundlegenden gesellschaftlichen Fragen eine Haltung zu entwickeln“, bringt es Ulrich Schumacher, Leiter der KEFB Südwestfalen, auf den Punkt.

Auch digital hat sich die KEFB in den vergangenen Monaten neu aufgestellt. In der beruflichen Bildung waren blended-learning-Formate bereits vor Corona vielerorts Standard. Hier hat die KEFB erfolgreich nachgezogen und neue Online-Formate in allen Bereichen entwickelt. Auch in der Kommunikation mit Kooperationspartnern, Teilnehmenden, Dozentinnen und Dozenten geht die KEFB neue digitale Wege. Statt eines Neujahrsempfangs in Arnsberg und Sommerfestes in Olpe nahm das Leitungsteam der KEFB Südwestfalen am vergangenen Freitag eine Neujahrsansprache per Videokonferenz auf, die auf dem KEFB Youtube-Kanal zu sehen ist.

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