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Impfungen für Krankenhauspersonal im Kreis Olpe haben begonnen

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Von: Christian Weber

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Christian Stroh, Leiter der Zentralen Notaufnahme am St. Martinus-Hospital, hat die erste Impfung im hauseigenen Impfzentrum erhalten.
Christian Stroh, Leiter der Zentralen Notaufnahme am St. Martinus-Hospital, hat die erste Impfung im hauseigenen Impfzentrum erhalten. © Hospitalgesellschaft

Um 10 Uhr wurde der erwartete Impfstoff angeliefert; um 11 Uhr war es dann so weit: das Impfzentrum am Olper St. Martinus-Hospital wurde am Montagmorgen in Betrieb genommen und die ersten Mitarbeiter konnten geimpft werden.

Kreis Olpe - „Die Impfbereitschaft bei uns ist sehr groß“, sagte Tobias Quast, Pflegedirektor und Leiter der Corona-AG der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen (KHS). Jeder Mitarbeiter der KHS wird in den kommenden Wochen die Möglichkeit erhalten, sich über den Arbeitgeber impfen zu lassen. „Wir erhalten täglich Nachmeldungen von Kolleginnen und Kollegen, die bei der ersten Abfrage noch gezögert haben und sich nun doch für eine Impfung gegen COVID-19 entschieden haben“, berichtet Mercedes Mattern, Referentin der Pflegedirektion, die gemeinsam mit einem Team aus ärztlichen sowie pflegerischen Kollegen und aus der Krankenhausapotheke innerhalb weniger Wochen das hauseigene Impfzentrum aufgebaut und den gesamten organisatorischen Ablauf koordiniert hat.

Der Impfstoff wird tiefgekühlt angeliefert und muss ab Aufbereitung innerhalb von sechs Stunden injiziert werden. Damit alles reibungslos abläuft und auch bei möglichen Impfreaktionen der Krankenhausbetrieb nicht gefährdet wird, werden die verschiedenen Teams zeitversetzt in Etappen geimpft . „Zunächst erhalten diejenigen, die mit besonders gefährdeten Patientengruppen arbeiten, die Schutzimpfung. Das sind beispielswiese die Kolleginnen und Kollegen auf der Intensivstation, in der Dialyse oder Onkologie sowie die Mitarbeiter, die selbst einem sehr großen Risiko ausgesetzt sind“, erläutert KHS-Geschäftsführer Johannes Schmitz.

Pflegeleiter Christian Stroh bekam den ersten „Piks“

Der erste Mitarbeiter, der sich im hauseigenen Impfzentrum hat impfen lassen, ist Christian Stroh, pflegerischer Leiter der Zentralen Notaufnahme des St. Martinus-Hospitals. An der zentralen Notaufnahme hat er täglich Kontakt zu Patienten mit möglicher Corona-Infektion.

Dr. Jürgen Bong, Chefarzt  für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Martinus-Hospital, und Mercedes Mattern, Referentin der Pflegedirektion, haben mit ihrem Team binnen weniger Wochen ein hauseigenes Impfzentrum für die Mitarbeitenden der Katholischen Hospitalgesellschaft aufgebaut.
Dr. Jürgen Bong, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Martinus-Hospital, und Mercedes Mattern, Referentin der Pflegedirektion, haben mit ihrem Team binnen weniger Wochen ein hauseigenes Impfzentrum für die Mitarbeitenden der Katholischen Hospitalgesellschaft aufgebaut. © Hospitalgesellschaft

100 Mitarbeiter der KHS werden seit heute pro Tag in Olpe geimpft. Olpe ist der zentrale Standort, an dem sich die Mitarbeitenden des St. Martinus-Hospitals sowie des Lennestädter St. Josefs-Hospitals und der KHS-zugehörigen MVZ-Praxen sowie des ambulanten Pflegedienstes der KHS impfen lassen können. Die Senioreneinrichtungen sind davon ausgenommen; sie wurden bereits seit Ende Dezember mit dem ersten ausgelieferten Impfstoff über den Kreis versorgt.

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