Jubiläum der Eisenbahnstrecke Altenhundem - Birkelbach

„100 Jahre in 100 Tagen“

Die Organisatoren und Planer des „Eisenbahn-Jubiläums“ (v.l.): Albrecht Sandholz, Hermann-Josef Beckmann, Günter Belchaus, Uli Japes, Helmut Schauerte, Dietmar Stahlschmidt, Rainer Heitschötter, Tobias Middelhoff und Julius Grünewald.

Die Eisenbahnlinie zwischen Altenhundem und Birkelbach wurde am 30. Juni 1914 eröffnet.

  Mit den historischen Stationen Kirchhundem-Flape, Würdinghausen, Albaum und Heinsberg war die Gemeinde Kirchhundem nach der 1861 eröffneten Ruhr-Sieg-Eisenbahn nun an eine weitere Bahnlinie angeschlossen. Dies ist nun 100 Jahre her. Dieses Ereignis hat die Gemeinde als Anlass genommen, um ein Jubiläum zu feiern. Damit die Feierlichkeiten gut organisiert sind und jeder Ort etwas präsentieren kann, wurden nunmehr die Planungen aufgenommen.

Am 14. April 2014 trafen sich daher die Vertreter der Orte Kirchhundem, Würdinghausen, Albaum und Heinsberg sowie weitere Eisenbahnfreunde im Rathaus, um dort gemeinsam das Jubiläum zu planen. Nach dem Motto „100 Jahre in 100 Tagen“ verständigte man sich darauf, die Festlichkeiten an mehreren Tagen und an mehreren Orten stattfinden zu lassen und zwar innerhalb von 100 Tagen. Den Auftakt macht Albaum am 8. Juni im Rahmen des Pfingstfestes des Musikvereins Albaum wird das Thema „100-Jahre Bahnlinie Altenhundem-Birkelbach“ vielfältig präsentiert werden.

Historische Speisekarte

In den darauffolgenden 100 Tagen gibt es dann noch weitere Aktionen rund um das Thema Eisenbahn in den anderen Orten. Hierüber wird noch berichtet werden. Ein Flyer wird zudem noch rechtzeitig erstellt, so dass die Bürger ausführlich informiert werden und hoffentlich auch zahlreich teilnehmen.

„Das Jubiläum ist eine tolle Chance für Kirchhundem, sich und einen Teil seiner Geschichte zu präsentieren. Zudem finde ich es zukunftsweisend, dass die verschiedenen Orte hier gemeinsam zusammen arbeiten“, so Beigeordneter Tobias Middelhoff. „Kirchhundem hat eine spannende und bewegte Geschichte, dies wird auch durch das Jubiläum der Eisenbahn deutlich“, ergänzt Gemeindearchivar Martin Vormberg, der den Orten zu dem Jubiläum viele Unterlagen, wie z. B. eine historische Speisekarte sowie wie Liedgut aus den Tagen der Einweihung aus dem Archiv zur Verfügung gestellt hat.

„Wir sind sehr froh, dass wir gemeinsam mit der Gemeinde das Jubiläum angemessen feiern können und hoffen auf eine hohe Resonanz in der Bevölkerung“, freuten sich Albrecht Sandholz und Hermann-Josef Beckmann. Hierauf hoffen auch die Vertreter des Trägervereins und des Fördervereins Heitmickebrücke in Kirchhundem.

Neben Ausstellungen mit Bildern aus der Zeit der Eisenbahn sind auch Wanderungen, Vorträge und Kurzfilme geplant.

„Dieses Jubiläum ist nicht nur für Kirchhundem gedacht, sondern für alle Freunde der Eisenbahn auch außerhalb der Gemeinde“, so Frau Kues-Gertz von der Touristischen Arbeitsgemeinschaft.

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