1.000 Euro Preisgeld

Das sind die Preisträger des 'RWE-Klimaschutzpreises 2009' der Gemeinde Kirchhundem zusammen mit Reiner Hirschhäuser von der RWE (lks.) sowie Bürgermeister Michael Grobbel und Christian Funken, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Gemeinde-Entwicklung. Foto: Dieter Dörrenbach

Im Rathaus in Kirchhundem fand die Vergabe des "RWE Klimaschutzpreises 2009" statt. Bevor die Preisträger gewürdigt und ausgezeichnet wurden, stellte Bürgermeister Michael Grobbel den hohen Stellenwert des Umweltschutzes dar. "An einer besseren Umwelt kann jeder mitwirken", so der Bürgermeister.

Auch Reiner Hirschhäuser von der RWE Westfalen-Weser-Ems AG, die insgesamt 1.000 Euro an Preisgeldern zur Verfügung stellte, nannte den Umweltschutz besonders für die Zukunft als sehr wichtig. Bei dem Wettbewerb wurden originelle und erfolgreiche Umweltschutz-Projekte in den Bereichen "Energiesparende Maßnahmen", Spürbare Umweltverbesserungen" und "Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen" ausgezeichnet. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Umwelt des Rates der Gemeinde Kirchhundem hat in Abstimmung mit der RWE Westfalen-Weser-Ems AG über die Vergabe der Preisgelder entschieden. Folgende Personen und Institutionen wurden ausgezeichnet: Reiner Stupperich aus Benolpe erhielt 300 Euro für eine umfassende energetische Komplettsanierung seines Wohnhauses. Über 300 Euro kann sich auch der Kindergarten "Wilmas Kuckucksnest" in Heinsberg freuen, der in diesem Jahr die Kindergartenküchen komplett renoviert hat und besonders die Elektrogeräte, die etwa 25 Jahre alt sind, durch Geräte der Energieeffizienzklasse ++ ersetzte. Die umfassenden Investitionen werden zu einer merklichen Reduzierung des Stromverbrauches führen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

200 Euro für Spiel - und Festplatz

Die Dorf AG Heinsberg erhielt ein Preisgeld von 200 Euro für die Planung eines Mehrgenerationen-Spiel- und Festplatzes in Heinsberg am Eingang "Zur Hölle" oberhalb des Sportplatzes. Grillhütte, Tretbecken und ein neu gestalteter Spielplatz sollen als eine naturnahe Einheit umstrukturiert werden. Der Mehrgenerationen-Spiel- und Festplatz soll als offene Begegnungsstätte ein Vorzeigeprojekt für andere Dörfer werden. Je 100 Euro an Preisgeld erhielten der Kindergarten "Rappelkiste" in Würdinghausen und die KAB Welschen Ennest. Der Würdinghauser Kindergarten erarbeitet mit den Kindergartenkindern das Thema "Rettet den Spatz-vom Allerweltsvogel auf die Rote Liste" und plant im Rahmen dieses Projektes im kommenden Jahr eine Aktion, bei der die Kinder gemeinsam mit ihren Vätern für jede Familie ein "Spatzen-Reihenhaus" bauen werden. Bei dieser Konzeption wird der bewussten Naturbegegnung sowie der Sensibilität für die Umwelt ein hoher Stellenwert beigemessen. Die KAB Welschen Ennest hat im Rahmen ihres diesjährigen Schwerpunktthemas "Förderung der örtlichen Kindergärten" ein Kartoffelprojekt mit den beiden Kindergärten in Welschen Ennest umgesetzt. Zur Förderung des Umweltbewusstseins wurden mit den Kindergartenkindern im Frühjahr Kartoffeln gepflanzt und diese im Rahmen eines Kartoffelfestes Ende August gemeinsam geerntet. Der Erlös in Höhe von 2.000 Euro wurde den beiden Kindergärten zur Verfügung gestellt.

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