Ordnungsamt Kirchhundem: Vorgehen ist legitim

"Abkürzung" über die "Vier Linden": Anwohner wehren sich gegen Autofahrer

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Bis hier hin und nicht weiter: Schild und Vorgehen der Anlieger sind legitim – ein großes Anzeigenaufkommen hat die Polizei aber noch nicht registriert.

Würdinghausen/Flape. Kaum ein Autofahrer aus dem oberen Hundemtal und Umgebung hat die Abkürzung über die „Vier Linden“ in Richtung Flape, Kirchhundem oder auch ins nahe Siegerland nicht schon benutzt. Den Anliegern stößt das allerdings sauer auf.

Seit geraumer Zeit warnen Schilder in Flape, im Baugebiet „Altes Feld“ in Kirchhundem und aus Richtung Würdinghausen („Birkenallee“) Autofahrer vor der Straßenbenutzung. „Fahrzeughalter, die unbefugt diesen Weg benutzen, werden nach StVo angezeigt“, ist Schwarz auf Weiß und auch aus dem fahrenden Auto heraus gut zu lesen.

 „Dieses Vorgehen ist legitim“, erklärt Kirchhundems Ordnungsamtsleiter Rüdiger Henrichs auf SauerlandKurier-Anfrage. „Wir haben nach dem Anbringen der Schilder durch die Anlieger auch die Kreispolizeibehörde und auch das Straßenverkehrsamt darüber informiert.“

Polizeisprecher Michael Klein: „Ja, das ist bekannt. Ich kann aber nach Rücksprache mit den Kollegen der Wache Lennestadt sagen, dass es bisher kein erhöhtes Anzeigenaufkommen gibt.“

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