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Ausstellung in Silberg will „Die Kirche im Dorf lassen“

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Von: Hartmut Poggel

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In der Pfarrkirche in Silberg wollen Künstlerbund Südsauerland, Kirchengemeinde und MuT-Sauerland am 21. August die Ausstellung „Die Kirche im Dorf lassen“ eröffnen
In der Pfarrkirche in Silberg wollen Künstlerbund Südsauerland, Kirchengemeinde und MuT-Sauerland am 21. August die Ausstellung „Die Kirche im Dorf lassen“ eröffnen. © Hartmut Poggel

Die Pfarrkirche St. Antonius Einsiedler in Silberg ist etwas Besonderes. Ihre Architektur erinnert an ein Zelt. Die klassisch Trennung zwischen Altarraum und Gemeindeplätzen ist aufgehoben. 

Silberg - „Sie entstand nach dm II. Vatikanischen Konzil“, erläutert Kirchenvorstand Josef Hartmann. „Sie ist schon anders, ich denke da zum Beispiel an die wohl einmalige Osterkrippe.“ Betont schlicht gehalten ist sie, offen für den Austausch, die Interaktion.
Und Letzteres wird sie von Samstag, 21. August, bis Sonntag, 26. September, erneut sein: Der Künstlerbund Südsauerland präsentiert in der Kirche mit dem marrkanten Campanile seine Jahresausstellung „Die Kirche im Dorf lassen“, gemeinsam geplant mit Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat St. Antonius Einsiedler sowie dem ortsansässigen Kulturverein MuT-Sauerland.

Künstlerbund-Vorstandsmitglied Gabi Püttmann bei der Vorstellung der Ausstellung. Die Kirche solle „sich öffnen“, damit der „Inspirations- und Kraftraum Kirche auch über die Liturgie hinaus genutzt und erlebt werden könne – durch Kunst, Musik und Literatur.
„Die Kirche im Dorf lassen“ ist ein multidizisplinäre Ausstellung, interaktiv soll sie die Besucher und vor allem die Silberger Bürger mit einschließen: „Die Silberger sollen im Vorfeld weiße Gefäße aus dem Haushalt wie beispielsweise Vasen, sammeln und in der Kirche ausstellen. Die Silberger sollen mitten drin in dieser Aktion sein.“ Ulrike Wesely dokumentiert das Projekt, an ihm nehmen 16 Mitglieder des Künstlerbundes sowie zwei Gastausstellerinnen teil, filmisch. Während der Ausstellung soll es kleine Konzerte zur Untermalung geben.

Die Vernissage findet am Samstag, 21. August, um 17 Uhr statt. Zur Einführung sprechen Beate Herrmann, Josef Hartmann und Ulrike Wesely, musikalische Begleitung: Leon Lorey, Harfe. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von mittwochs bis sonntags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 17 bis 18 Uhr mit musikalischer Untermalung. Wie beim Künstlerbund Südsauerland üblich, finden an den Sonntagen 22. und 29. August, 5., 12. und 19. September jeweils um 15.30 Uhr Führungen mit Künstlergespräch statt.

Während der Ausstellung bietet das benachbarte Kulturgut Schrabbenhof ein begleitendes Gastronomie- und Kulturprogramm an.

Weitere Informationen und Termine des Vereins unter www.mut-sauerland.de, Informationen über die Künstlervereinigung gibt es unter www.kuenstlerbund-suedsauerland.de

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