Mehr als 400 Exponate auf drei Etagen - einzigartig im Kreis Olpe

Bürgermeister fasziniert von Reinhard Flöpers Heinsberger Radiomuseum

Bürgermeister Björn Jarosz ist begeistert von Reinhard Flöpers Heinsberger Radiomuseum, das auf drei Etagen mehr als 400 Exponate zeigt
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Bürgermeister Björn Jarosz ist begeistert von Reinhard Flöpers Heinsberger Radiomuseum, das auf drei Etagen mehr als 400 Exponate zeigt.

Ungewöhnlichen Besuch erhielt in diesen Tagen das Radiomuseum in Heinsberg. Bürgermeister Björn Jarosz wollte sich einmal vor Ort ein Bild von dem einzigen Museum dieser Art im Kreis Olpe machen. 

Heinsberg - Der erste Bürger der Gemeinde war beeindruckt von der unglaublichen Menge von Exponaten, von denen noch viele funktionstüchtig sind. Inhaber Reinhard Flöper führte den Bürgermeister durch alle drei Etagen und gab zu vielen alten „Schätzchen“ umfassende Erläuterungen - verbirgt sich doch fast allen Geräten eine Geschichte.

Björn Jarosz zeigte sich angetan von der Technik der mehr als 400 ausgestellten Radios, Plattenspieler, Fernseher, Tonbandgeräte und Tefi-Phons. Das älteste Gerät im Museum stammt aus dem Jahr 1889 und ist ein Polyphon, gefolgt von einem Fernseher von Graetz aus dem Jahr 1959 und einer Fernsehtruhe mit Plattenspieler und Radio, ebenfalls von Graetz, Baujahr 1962. Wer Musik hören will, kommt bei Reinhard Flöper auf seine Kosten, von Schützenfest-Märschen über Volksmusik bis hin zum Schlager ist „alles im Kasten“.

Der 78-jährige Flöper, der als Elektriker gearbeitet hat, hatte 2005 die Idee, ein Radiomuseum zu eröffnen. „Es ist mein Lebenswerk, oder meine Welt“, so beschreibt der Heinsberger sein Radiomuseum. Bürgermeister Björn Jrosz: „Ich finde es toll, dass es so etwas in der Gemeinde Kirchhundem gibt, und kann es nur jedem empfehlen, der sich für diese alten Geräte und die entsprechende Technik interessiert.“

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