Bernhard Schwermer als Vorsitzender bestätigt

CDU-Gemeindeverband: Unverständnis über Bürgermeister Andreas Reinéry

Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Kirchhundem mit dem Referenten Thomas Rosteck, Fraktionsvorsitzenden Michael Färber, dem Kreisvorsitzenden Jochen Ritter und dem Kreisehrenvorsitzenden Hartmut Schauerte.

Kirchhundem. Wahlen und aktuelle Informationen aus der kommunalen Politik standen unter anderem auf der Agenda der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Kirchhundem.

Bernhard Schwermer (Heinsberg) bleibt für zwei weitere Jahre Vorsitzender, seine Stellvertreter sind Barbara Schäfer (Silberg) und Stefan Färber (Rahrbach). Jürgen Wittstock-Fretter aus dem Ortsverband Oberhundem wurde zum Schriftführer wiedergewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind im Beirat Christin Schwermer (Mitgliederbeauftragte) sowie Enrico Barisano, Kerstin Guntermann und Albrecht Sandholz.

Der Fraktionsvorsitzende Michael Färber berichtete aus der Ratsarbeit in Kirchhundem. Großes Unverständnis äußerte nicht nur er über das Verhalten des Bürgermeisters in Bezug auf die Umsetzung eines Ratsbeschlusses aus dem Jahr 2015: „Bürgermeister Reinéry stellt nach drei Jahren plötzlich fest, dass der Beschluss über die Mitfinanzierung des Gymnasiums Maria Königin angeblich rechtswidrig sei.“ 

„Verhalten ist nicht in Ordnung“

Färber: „Das Verhalten des Bürgermeisters, die Zahlungen zu kürzen, ohne den Rat zu informieren und gegebenenfalls einen neuen Beschluss herbei zu führen, ist nicht in Ordnung. Damit gefährdet der Bürgermeister auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Lennestadt im Schulbereich, indem er die Gemeinde Kirchhundem als unzuverlässligen Partner hinstellt. Das ist keine gute Voraussetzung für die dringend notwendige weitere interkommunale Zusammenarbeit mit Lennestadt.“

Im Anschluss an den formalen Teil der Versammlung sprach e WDR-Redakteur Thomas Rosteck über „Zwischen Fake News und moralischer Instanz: Journalismus im Spannungsfeld zwischen Politik und Öffentlichkeit.“

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