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„Der Kontrabass“

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Dario Weberg nimmt das Publikum mit auf eine Reise in sein Leben.
Dario Weberg nimmt das Publikum mit auf eine Reise in sein Leben.

Silberg. „Der Kontrabass“, der einzige Theatertext von Süskind, Autor des weltberühmten Romans „Das Parfüm“ ist am kommenden Freitag, 14. März, ab 20. Uhr im Schrabben Gut zu sehen.

Nach Süskind ist „Der Kontrabass“ „ein Solotheaterstück, in dem es um das einsame Dasein eines Kontrabassisten geht, sein Ringen mit sich selbst und der Umwelt, letztlich um das wortreiche Rufen nach Anerkennung und Liebe.“

In einem ist der Kontrabassist ganz sicher: „Ein Orchester kommt gut ohne den Dirigenten aus, aber nicht ohne einen Kontrabass.“ Dennoch steht er ständig im Widerstreit mit diesem unverzichtbarsten aller Orchesterinstrumente, das unübersehbar und daher manchmal auch im Wege ist, beispielsweise bei der Liebe zur unerreichbaren Sopranistin Sarah.

Dem Schauspieler Dario Weberg gelingt es mit Bravour, die Rolle des biederen Orchesterbeamten authentisch darzustellen und den unterhaltsam sarkastischen Monolog mit sprühendem Witz vorzutragen. Die Inszenierung von Beate Wieser ist dabei überzeugend und mitreißend.

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