Jugendliche Rettungsschwimmer arbeiten Hand in Hand

DLRG probte den Ernstfall

Bei dem gewählten Übungsszenario ging es zum einen darum, die verletzten Personen zu versorgen und so die Erste Hilfe- und Sanitätskenntnisse wieder aufzufrischen.

Bei der Jahresabschlussübung arbeiteten erwachsene und jugendliche, frischgebackene Rettungsschwimmer des Jugend-Einsatz-Teams Hand in Hand zusammen.

Oberhundem. „Vermisste Person, möglicherweise im Wasser, Ort: Kirchhundem-Heinsberg, nähe Heinsberger Weiher!“ Dies war die Einsatzmeldung, welche die 20 jugendlichen und erwachsenen Rettungsschwimmer kürzlich in aller Frühe erhielten.

Aufgeteilt in vier Trupps machten sie sich vom Bereitstellungsraum am Bad am Rothaarsteig auf den Weg nach Heinsberg. Zunächst galt es, sich einen Überblick über die Gegend und die genaue Lage zu machen. Schnell stellte sich, nach Befragung des zuerst gesichteten verletzten Jugendlichen heraus, dass mehrere Personen betroffen und vermisst waren. Die Trupps durchkämmten das weitläufige Gelände und suchten nach den weiteren Personen. Eine Person, die in der Dunkelheit in den Weiher gestürzt war, der stellenweise eine Tiefe von über zwei Metern hatte, wurde von der Strömungsrettereinheit der Ortsgruppe gerettet und versorgt.

Personal organisieren

Alle weiteren Personen wurden ebenfalls rasch gefunden, ihre Verletzungen versorgt, und an den von der Übungsleitung dargestellten Rettungsdienst übergeben.

Bei dem gewählten Übungsszenario ging es zum einen darum, die verletzten Personen zu versorgen und so die Erste Hilfe- und Sanitätskenntnisse aufzufrischen, aber zum anderen auch darum, einen größeren Einsatz mit mehreren Betroffenen zu managen und das eigene Personal einzuteilen und zu organisieren. Durch die Zusammenarbeit von ausgebildeten Einsatzkräften, wie Strömungsrettern, Tauchern und Sanitätshelfern mit dem Jugend-Einsatz-Team der Ortsgruppe, können letztere erfahren und lernen, worauf es im Ernstfall ankommt und können auch schon selbst ausprobieren. So haben sie auch die Möglichkeit sich ein genaues Bild von den einzelnen Aufgabenbereichen der DLRG zu machen und können später einmal entscheiden wo sie selbst sich weiterbilden möchten. Die verletzten Personen des Übungsszenarios wurden von der Gruppe für „Realistische Unfall- und Notfalldarstellung“ des DLRG –Bezirks gemimt. Sie werden hierfür speziell geschult und für die jeweiligen Szenarien entsprechend geschminkt, wodurch Verletzungs- oder Erkrankungsbilder besonders realistisch wirken.

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