DRK-Ersthelfer bedanken sich

Erfahrungsaustausch und Fortbildung standen beim Frühjahrstreffen der Kirchhundemer Ersthelfer im Mittelpunkt. Foto: Frank Hesse

Sie praktizierten das Helfer-vor-Ort-System bereits, bevor es offiziell im Kreisgebiet als feste Säule des Rettungsdienstes installiert wurde. Ganz im Zeichen des gemeinsamen Erfahrungsaustausches und der Fortbildung stand in der vergangenen Woche das Frühjahrstreffen der Ersthelfer in der Gemeinde Kirchhundem.

Rotkreuzleiterin Kerstin Schlegel und DRK-Arzt Thomas Vente konnten während der Zusammenkunft sämtliche Ersthelfer mit einem Pulsoximeter ausstatten. Somit sind diese in der Lage, bei Notfallpatienten den Sauerstoffgehalt im Blut zu messen. Der Messwert ist eine wichtige Hilfe bei der Entscheidung, ob ein Patient mit Sauerstoff versorgt werden muss oder nicht. Gleichzeitig stellte das DRK Kirchhundem ein neues Beatmungsgerät in Dienst.

Ein Medizinprodukte-Berater unterwies die Helfer vor Ort, die ebenfalls als Ergänzung des Rettungsdienstes zur Verfügung stehen, in der Handhabung der neuen Geräte.

Die Helfer-vor-Ort der Gemeinde Kirchhundem rückten im vergangenen Jahr insgesamt 75 Mal zu Notfalleinsätzen parallel zum Rettungswagen aus. Die Kosten des Systems für die Fortbildung der Helfer, die Überprüfung und Instandhaltung der Ausrüstung sowie die Neubeschaffung von Geräten wurden ausschließlich über Spenden von heimischen Firmen und Vereinen sowie die Unterstützung der Gemeinde Kirchhundem aufgebracht.

Das nahm Rotkreuzleiterin Kerstin Schlegel zum Anlass, um sich noch einmal bei allen Spendern ganz herzlich zu bedanken: "Jeder Euro, der für das Helfer-vor-Ort-System aufgebracht wird, ist sinnvoll angelegt. Schließlich kann jeder Bürger in eine Situation geraten, in der ihm das System das Leben rettet."

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