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„Egerland, Heimatland“

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Feldwebel Christof Strobel vom Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr spielte die Posaune mit dem Fuß.
Feldwebel Christof Strobel vom Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr spielte die Posaune mit dem Fuß.

Heinsberg. Die Große Egerlandbesetzung des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr gastierte am Samstag, 13. Juni, in der Schützenhalle in Heinsberg.

Die 20-köpfige Besetzung unter der Leitung von Stabsfeldwebel Dirk Wachtler präsentierte Jahrhunderthits der Blasmusik. Der erste Vorsitzende des Schützenvereins Heinsberg, Edgar Poggel, konnte die Musikstudenten in Uniform vor einer gut besuchten Halle begrüßen. Da der Erlös des Konzertes der Renovierung des Ehrenmales in Heinsberg zugutekommt, stellte Edgar Poggel das Konzert unter das Motto „Soldaten für Soldaten“ und lobte das Engagement der jungen Musiker sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Mit dem Marsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer wurde das Benefizkonzert eröffnet. Klassiker wie „Egerland, Heimatland“ oder „Rauschende Birken“ durften nicht fehlen. Zu brillieren wussten an diesem Abend auch die Solisten. So verzückte Feldwebel Alexander Schmitz mit seiner Tuba das Publikum mit dem „Tuba-Muckl“. Weitere Solisten an Klarinette, Trompete, Tenorhorn und Posaune sollten es ihm gleich tun. Das Publikum verabschiedete die jungen Musiker mit stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus zu den Zugaben „Auf der Vogelwiese“, „Böhmischer Traum“ und „Dem Land Tirol die Treue“. Edgar Poggel befand bei seinen Dankesworten, dass er sich ein solches Konzert vor einem Jahr nicht hätte träumen lassen und im Nachhinein der Eintrittspreis bei dieser Klasse der jungen Musikerinnen und Musikern doppelt so hoch hätte sein dürfen.

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