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"Ein Erfolgsmodell"

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Die Kooperationspartner informierten sich am Montag vom Stand der Bauarbeiten im neuen Gewerbegebiet Würdinghausen II.  Foto: Marita Sapp
Die Kooperationspartner informierten sich am Montag vom Stand der Bauarbeiten im neuen Gewerbegebiet Würdinghausen II. Foto: Marita Sapp

"Als ein Erfolgsmodell bezeichnet Peter Kaufmann, Vorstand der Volksbank Bigge Lenne, die Erschließung des neuen Gewerbegebietes Würdinghausen II. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten sei sehr gut gewesen und das Projekt ein gutes Stück Strukturpolitik, um Firmen, die innerorts keine Möglichkeit hätten sich weiter zu entwickeln, eine intelligente Lösung zu bieten.

Am Montag stellten die Kooperationspartner im Rahmen einer Ortsbegehung den derzeitigen Stand des Projektes vor. Das neue Gewerbegebiet ist durch eine Brücke direkt angeschlossen an das Gewerbegebiet Würdinghausen I. Beteiligt an diesem Projekt sind die Gemeinde Kirchhundem, die Volksbank Bigge-Lenne Grundstücks- und Beteiligungs-GmbH sowie die ARGE Mees/Straßen- und Tiefbau. Bauherr ist die Gemeinde Kirchhundem. Die technische Abwicklung und Vorfinanzierung liegt bei der Volksbank Bigge-Lenne GuB GmbH. Für die technische Projektleitung ist das Ingenieurbüro Leakcon GmbH zuständig. Die Bauarbeiten werden von den Firmen Mees und Straßen- und Tiefbau ausgeführt. Die Kosten des Projektes belaufen sich auf rund 2.700.000 Euro. Die Bauarbeiten laufen gut und die Beteiligten gehen davon aus, dass das terrassenförmig angelegte Gelände zwischen Herrntrop und Würdinghausen bis zum 31. August fertig gestellt ist.

Zukunft für heimische Unternehmen

Ver- und Entsorgungsanlagen, Brücke, Terrassierung und Borde sind fertig. Angfang August soll mit den Asphaltierungsarbeiten begonnen werden. Die Gasleitung ist bereits in Betrieb.

Ein Investor habe bereits mit dem Bauen begonnen, so Peter Kaufmann. Von den insgesamt 80.000 Quadratmetern seien 20.000 bereits verkauft.

Auch Bürgermeister Michael Grobbel hob die Vorzüge des neuen Gebietes für heimische Firmen hervor, hier eine Möglichkeit für weitere Expansion zu finden. Auch waren sich Kaufmann und Grobbel einig, dass so ein Gewerbepark abends und an den Wochenenden von der Bevölkerung für Spaziergänge genutzt werden könne, da es dort dann sehr ruhig sei und die Gewege eben, was vor allem für ältere Menschen von Vorteil seien. Nur Firmen mit niedriger Emission (geringe Lärmbelastung - Kategorie 6 und 7) dürfen sich dort niederlassen.

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