MVRO ehrt langjährige Aktive – Konzert vor ausverkauftem Haus in der Gemeinschaftshalle Oberhundem

Ensemble verteilt musikalische Geschenke zum 110-jährigen Bestehen

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Dominik Steinhanses (l.), Detlev Hellekes (2.v.l.) sowie die stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins Rinsecke-Oberhundem Michelle Schwermer (r.) ehrten sechs Aktive. Foto: Dieter Dörrenbach

Oberhundem. Das traditionelle Frühlingskonzert des Musikvereins Rinsecke-Oberhundem (MVRO) fand diesmal als „Geburtstagsfeier“ zum 110-jährigen Bestehen statt. Mehr als 300 Besucher in der restlos ausverkauften Gemeinschaftshalle kamen in den Genuss konzertanter Blasmusik. Die Halle war zugleich zum 25. Mal Austragungsort, und damit gab es eine weitere „runde Sache“.

In seiner Begrüßung sagte der Vorsitzende Detlev Hellekes, dass man zur Vorbereitung auf dieses Konzert viel Zeit geopfert habe, unter anderem ein komplettes Proben-Wochenende. Mit Herbert und Christoph Sasse begrüßte er die beiden Ehrenvorsitzenden des Vereins und mit Paul Klose einen ehemaligen langjährigen Dirigenten.

Das anspruchsvolle Konzertprogramm begann mit „Die Deutsche Kaisergarde“ von Friedrich Wilhelm Voigt, der 1871 vom damaligen Kaiser Wilhelm I. zum Armeemusikinspizienten ernannt worden war. In die Zeit des Kaiserreiches fällt auch die Gründung des Musikvereins Rinsecke-Oberhundem am 18. Januar 1909. 

Viel Beifall erhielt auch die „Seagate Overture“ von James Swearingen. Danach wurde es international mit „Lord Tullamore“ von Carl Wittrock, den„Hollywood-Milestones“ von John Higgins, einem Medley von mehr als zehn der schönsten und eingängigsten Melodien aus 25 Jahren Film- und Filmmusikgeschichte. 

Nach einer kurzen Pause begann der zweite Teil mit „Celebration Fanfare“ von Steven Reineke, eine imposante und schwierige Komposition, die von den 50 Aktiven unter Leitung von Dominik Steinhanses aber glänzend gemeistertet wurde. Viel Applaus erzeugte auch die „80er-Kult(tour)“ mit tollen Stücken der „Neuen Deutschen Welle“. 

Nach einem kurzen Abstecher auf den schwarzen Kontinent mit der Komposition „African Symphony“ von McCoy klang der Konzertabend mit der „ABBA Symphonic“ des Schweden Michael Jerg aus.

Natürlich ließen die Besucher das Ensemble und die beiden Moderatorinnen Hannah Menzel und Maren Christoph nicht ohne Zugaben von der Bühne – mit dem „Radetzky Marsch“ von Johann Strauß und „Erinnerung an Zirkus Renz“, ein Xylophon-Solo von Martin Ludwig, das mit großem Beifall belohnt wurde, verabschiedeten sich die Musiker. 

Vor der Pause standen sechs Musiker im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Luca Beckmann, Frederik Henrichs und Felix Mester musizieren seit 10 Jahren im MVRO, 30 sind es bei Martin Sasse und 40 bei Klaudia Poggel. Sage und schreibe seit 60 Jahren ist Walter Wenning „an Bord“.

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