"Erfolg muss man wollen"

Die Besucher des ersten Wirtschaftssymposiums mit Gastgeber Walter Mennekes und Wirtschaftsministerin Christa Thoben in der Mitte. Fotos: Gregor Breise

"Erfolg muss man wollen", lautet eine der vielen positiven Devisen des Walter Mennekes. Und wenn einer in Südwestfalen für den starken Mittelstand steht, dann wohl auch Walter Mennekes mit seinem Unternehmen.

So war es auch kein Wunder, dass am Mittwoch im Kirchhundemer Stammhaus auf Initiative der Jungen Union Südwestfalen das erste südwestfälische Wirtschaftssymposium stattfand. Als Referentin der Veranstaltung, die unter dem Thema "Starker Mittelstand - starkes Südwestfalen" stand, konnte man keine Geringere als Wirtschaftsministerin Christa Thoben gewinnen.

Die Gesprächsrunden der Jungen Union unter ihrem Vorsitzenden Paul Ziemiak zur Wirtschaft Südwestfalens sollen Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und den Zusammenhalt der Region stärken. Apropos Zusammenhalt: es waren natürlich nicht nur die JUler eingeladen, auch Mitglieder der Seniorenunion, heimische Ratsvertreter, Bürgermeister Michael Grobbel, Ex-Staatssekretär Hartmut Schauerte und sein Nachfolger, Dr. Matthias Heider, waren dem Ruf Mennekes gefolgt.

Nach einem Empfang mit einem Gläschen mit Spurenelementen zeigte der Firmenchef seinen Betrieb. Er kennt nicht nur jeden Vorgang, jede Maschine, jedes Produkt, nein, für einen mittelständischen Weltmarktführer gehört es anscheinend auch, jeden Mitarbeiternamen zu kennen. Und Mennekes beschäftigt alleine in Kirchhundem schon 420.

Mennekes, der darauf hin wies, dass das Unternehmen in diesem Jahr 75-jähriges Bestehen feiert ("Ich bin auch schon 75, hab' aber die Überstunden dabei mitgerechnet"), ist als Unternehmer und Motivator ein Glücksfall. Das hatte auch die Ministerin gemerkt, die den agilen Unternehmer zwar von Messen her kannte, aber noch nicht in seinem Betrieb war. Auch sie schlug in ihrem Vortrag vor etwa 80 Gästen, darunter auch die Azubis des Unternehmens, in die gleiche Kerbe. Etwas wagen, etwa Neues ausprobieren, auch auf die Gefahr hin, Fehler zu machen; aus Fehlern lernen, vorläufige Antworten geben - all dies mache auch Südwestfalen aus.

Eine Region, die längst aus dem schwarzen Schatten des Ruhrgebietes getreten sei, und die sehr viel Potential böte. Sie symphatisiert mit Menschen, die gerne querdenken, positiv "spinnen" und ihre Neugierde nicht verlieren. Sie griff dabei teils zu krassen Vergleichen: "Gibt es eigentlich eine Vorschrift, die vorgibt, dass Rollatoren so häßlich sein müssen. Warum sind Golfbags oder Kinderwagen hingegen so hübsch?"

Dem Vortrag schloss sich eine Diskussion unter der Moderation des Journalisten Bodo Zapp an.

An dieser Diskussion nahmen neben den schon Genannten auch Christopher Mennekes, Geschäftsführer Mennekes England, und der Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, Andreas Sprecker, teil.

Weitere Fotos unter www.sauerlandkurier.de unter "Fotoalben".

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