Weitere Gewinner sind Dorf AG Welschen Ennest und Dorfgemeinschaft Würdinghausen

Erster Kirchhundemer Heimatpreis geht an Freunde und Förderer der Katholischen Grundschule

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Die Vertreter der drei erstplatzierten Institutionen erhielten von Bürgermeister Andreas Reinery (l.) und Susanne Kues-Gertz (2.v.l.) ihre Preise.

Kirchhundem/Silberg - Im Kulturgut Schrabben Hof fand am Montag erstmals die Verleihung des Heimatpreises der Gemeinde Kirchhundem statt. Platz eins und 2500 Euro gehen an den Verein der Freunde und Förderer der Katholischen Grundschule Kirchhundem für das Projekt „Einrichtung Waldklassenzimmer“.

Dank der Unterstützung durch das Land NRW lobte die Gemeinde Kirchhundem erstmals einen Heimatpreis aus, der eine Würdigung ehrenamtlichen Engagements zur Stärkung der Heimat beinhaltet und Anreize für neue Projektideen geben soll, aus. Bei dem mit insgesamt 5000 Euro dotierten Preis werden „Heimatprojekte“ gefördert, die auf ehrenamtlichem Einsatz basieren und dazu geeignet sind, Heimatbewusstsein und Identität mit dem Ort zu fördern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Ort zu stärken, Anreize zu schaffen, um Heimat zu entdecken, zu erfahren, zu erleben und Heimat erlebbar zu machen sowie für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern. Bürgermeister Andreas Reinery begrüßte die Vertreter der 14 teilnehmenden Institutionen und betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes. Als Beispiel nannte er Gerhard Stamm, der schon Jahrzehnte lang ehrenamtliche Arbeit verrichtet, aber irgendwann diese Tätigkeit altersbedingt nicht mehr ausüben kann. „Daher müssen wir junge Leute für das Ehrenamt begeistern“, so Andreas Reinery. Auf beeindruckende Weise stellten die einzelnen Vertreter der Vereine und Institutionen ihre Projekte, Maßnahmen, Aktivitäten und Wünsche vor, teils auch mittels einer Präsentation. Danach stieg die Spannung, denn Andreas Reinery und Susanne Kues-Gertz von der Gemeinde nahmen die Preisverleihung vor. 

Sieger bekommt 2500 Euro - 1500 Euro und 1000 Euro für die Plätze

Der erste Preis und 2500 Euro gingen an den Verein der Freunde und Förderer der Katholischen Grundschule Kirchhundem für ihr Projekt „Einrichtung Waldklassenzimmer“. Auf dem zweiten Rang landete die Dorf AG Welschen Ennest mit dem Projekt „Blicke Pfad“, der mit 1500 Euro dotiert ist. Für die Organisation des „750-jährigen Jubiläums“ im kommenden Jahr ging „Bronze“ und 1000 Euro an die Dorfgemeinschaft Würdinghausen. Alle anderen Teilnehmer erhielten eine Urkunde. 

„Es war ein enges Rennen, denn die Projekte haben es uns nicht leicht gemacht“, so Susanne Kues-Gertz bei der Preisverleihung. Die Jury bestand aus neun Mitgliedern, die vom Rat der Gemeinde Kirchhundem benannt wurden. Der Erstplatzierte hat sich im kommenden Jahr für den Wettbewerb auf Landesebene mit insgesamt 139 Kommunen qualifiziert. Die Gemeinde wird auch in 2020 einen Heimat-Preis ausloben. Margret Hennecke vom BürgerBusverein Kirchhundem lobte die Gemeinde und Bürgermeister Reinery. „Das Ehrenamt erhält dadurch einen neuen Stellenwert. Es gibt Ansporn und Motivation.“ Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Duo „Pawel & Pawel Farkash“.

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