Rauchmelder warnt Bewohner

Feuer auf dem Herd sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr in Brachthausen

Brachthausen. Als Feuer auf einem Herd entpuppte sich ein vermeintlicher Großeinsatz der Feuerwehren aus der Gemeinde Kirchhundem und der Löschgruppe Meggen am heutigen Montagabend in einem Mehrfamilienhaus in Brachthausen. Dabei hatte die erste Alarmierung „Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr“ gelautet. Das erklärt die Feuerwehr Kirchhundem in einer Pressemitteilung.

Das Mehrfamilienhaus in der Hilchenbacher Straße wird derzeit als Unterkunft für Asylbewerber genutzt, laut Feuerwehr sind bis zu 39 Personen dort gemeldet.  Daher wurden die Löschgruppen aus Brachthausen, Wirme, Kirchhundem, Selbecke, Silberg, Welschen Ennest, Hofolpe und die Drehleiter aus Meggen alarmiert, zudem war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort.

Nach der ersten Erkundung stellte sich allerdings heraus, dass die Bewohner das Feuer auf dem Herd bereits mit Wasser gelöscht hatten und sich keine Personen mehr in Gefahr befanden. Die noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte konnten ihre Fahrt abbrechen und zum Standort zurück kehren. Die betroffenen Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht und konnten vor Ort bleiben.

Die Feuerwehr kontrollierte die Küche und nahm auch eine Wärmebildkamera zur Hilfe. Hierbei fanden die Einsatzkräfte aber keine Brandnester. Im Anschluss wurde das Gebäude gelüftet. Alle Bewohner wurden rechtzeitig durch einen Rauchmelder gewarnt und auf das Feuer aufmerksam gemacht. Aus diesem Grund konnten laut Feuerwehr alle Personen das Gebäude sofort und unverletzt verlassen. Die Feuerwehr Kirchhundem weist vor diesem Hintergrund nochmal auf die seit dem 1. Januar bestehende Rauchmelderpflicht in NRW hin. „Rauchmelder retten Ihr Leben“, teilen die Einsatzkräfte mit.

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