Ein großes Invest

Firma Mennekes feiert Richtfest an „M 7“ in Welschen Ennest

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Haben das Richtbäumchen von „M 7“ fest im Griff (v.l.): Betriebsleiter Frank Linneweber, Architekt Andreas Stoppacher, Christopher und Walter Mennekes sowie Bürgermeister Andreas Reinéry. 

Welschen Ennest/Kirchhundem. Im Sommer soll die Produktion anrollen, am Donnerstag wurde feierlich Richtfest an „M 7“, der neuen Produktionshalle der Firma Mennekes in Welschen Ennest, gefeiert.

Und es soll nicht das letzte Richtfest am Standort werden, versprach Geschäftsführer Christopher Mennekes den versammelten Vertretern aus Politik, Verwaltung, Handwerk, Industrie und am Bau beteiligten Firmen.

1990, vor 17 Monaten und nun am 21. Februar gab es Richtfeste. „Es ist ein großes Invest, das wir hier in Angriff genommen haben“, so Mennekes. Rund 40 Millionen Euro lässt sich die Kirchhundemer Elektro-Firma die Ausweitung seines Unternehmens am Standort Welschen Ennest kosten.

12.000 Quadratmeter Nutzfläche umfasst das neue Gebäude auf der Jenseite des „Rahrbachs“. Dort sollen die Kunststoffspritzerei – bisher noch am Hauptsitz in Kirchhundem – sowie die Serienmontage der Steckvorrichtungen abgesiedelt werden. Mit dem Bau wurde vor knapp einem Jahr begonnen, alle Gewerke, das wurde beim Richtfest deutlich, haben bestens harmoniert, bestätigte auch Architekt Andreas Stoppacher.

„Wir setzen auf Wachstum“, machte Geschäftsführer Christoph Mennekes deutlich. 2018 hat das Elektro-Unternehmen, dessen „Typ 2“ die Europäische Union 2013 als Normstecker für Elektroautos festgesetzt hat, 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Rund 250 Arbeitsplätze entstehen insgesamt am Standort in Welschen Ennest.

Eine „Win-Win-Win-Situation“

Christopher Mennekes: „Wir sehen dies als Win-Win-Win-Situation. Es tut nach unserer Meinung auch der Gemeinde Kirchhundem gut, wenn wir hier investieren.“ Es freue ihn, in Welschen Ennest ausreichend Platz für „Erweiterung“ und „unsere Zukunftschancen“ zu haben. Großes Lob gab es für und von Andreas Stoppacher, der anstelle eines Zimmerers für den Richtspruch verantwortlich war

Er habe den Auftrag nach einem Architekturwettbewerb erhalten, doch statt der Sanierung einer in die Jahre gekommenen Immobilie habe es sich um den kompletten Neubau eines „Fabrikgeländes mit modernster technischer Ausstattung“ gehandelt. Und nicht um irgendeines: „Hier entstehen zukunftsfähige Arbeitswelten.“ Stoppacher dankte auch den Beteiligten für den „bisher unfallfreien Bau“. Und unter dem Beifall der Anwesenden tauft Architekt Stoppacher das neue Gebäude „Linneweber-Tempel“ nach Mennekes-Betriebsleiter Frank Linneweber, der maßgeblich am Bau beteiligt war.

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