„Ciao Plastik und Wasser marsch“

Gemeinde Kirchhundem vergibt Klimaschutzpreis

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Die Gewinner des Klimaschutzpreises 2018 in der Sekundarschule Hundem-Lenne mit Bürgermeister und „innogy“-Vertretern. 

Kirchhundem. Der 19. Klimaschutzpreis der Gemeinde Kirchhundem wurde am Donnerstag in der Aula der Sekundarschule verliehen. Gesponsert wird der Preis von „innogy“.

Vier der eingereichten Projekte nominierte eine Jury aus dem Umweltausschuss der Gemeinde für den Umweltpreis 2018. Die Preisträger sind „alte Hasen“ in Sachen in Klima- und Umweltschutz: Alle sind bereits mehrfache Preisträger.

Der 1. Preis, verbunden mit 500 Euro und einer Urkunde, ging an die Sekundarschule Hundem-Lenne für ihr Projekt „Ciao Plastik und Wasser marsch – Energiesparmodus 2.0“. Die Schule am Alten Feld in Kirchhundem hat einen Wasserspender angeschafft, aus dem die Schüler kostenlos frisches Wasser in bereitstehende Wasserflaschen füllen können. Damit soll zur Reduzierung von Plastik und Plastikmüll beigetragen werden.

Den 2. Preis gewannen der Kirchhundemer Kindergarten St. Peter und Paul und dessen Förderverein für ihr Projekt „Energieentdecker“ und weitere umweltgerechte Initiativen wie Müllsammelaktion und papierlosen Schriftverkehr. Mit Unterstützung des Energieversorgers innogy wurde im Kindergarten spielerisch erforscht, wie Strom hergestellt und vor allem eingespart werden kann. Dafür gab es 300 Euro.

Für den Bau eines mehrstöckigen Insektenhotels, mit welchem auf die Eingriffe der Menschen in die Natur und den Verlust des Lebensraumes vieler Insekten hingewiesen werden soll, erhielt die Grundschule St. Christophorus Kirchhundem ein Preisgeld von 200 Euro.

Sachpreis für SV Brachthausen-Wirme

Einen Sachpreis gab es schließlich auch noch für den SV Brachthausen-Wirme. Der Sportverein hatte im Zuge von Renovierungsarbeiten am Vereinsheim einen Beitrag zur Energieeinsparung geleistet, wodurch nun etwa 25 bis 30 Prozent Wärmeverlust reduziert werden kann.

„Wir müssen uns Gedanken machen über Naturerhalt, Klimaschutz und Energie-Effizienz“, so Bürgermeister Andreas Reinéry bei der Preisverleihung. „Dabei gilt: besser heute als morgen handeln. Es ist Gemeindeziel, Klima- und Umwelschutz in unseren Orten und Vereinen zu verankern.“

Reiner Hirschhäuser, innogy, schlug in die gleiche Kerbe: „Umwelt- und Klimaschutz sind Themen, die wir heute angehen müssen.“ Mit dem Umweltpreis sollen Anreize geschaffen werden, sich für nachhaltiges und Ressourcen schonendes Handeln einzusetzen.

Dies, so Bürgermeister Reinéry weiter, mache vor allem in der Gemeinde Kirchhundem Sinn: „Wir sind sozusagen der Kern des neuen Naturparks Sauerland Rothaargebirge, umgeben von 34 Kommunen im Naturpark. Wegen dieser zentralen Lage wird auch in Oberhundem eines von sechs Portalen, sogenannte ,Schatztruhen‘, eröffnet. Das Thema dieses Info-Zentrums lautet ,Wasser-Wiesen-Feuer‘.“

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