"Wir gehören zusammen und wir alle sind in Gottes Hand"

Glockenläuten als Einladung gegen das Verstummen

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In den katholischen Gemeinden in Kirchhundem und Lennestadt sollen täglich um 19 Uhr die Glocken läuten. Foto: Thomas Mosch

Kirchhundem/Lennestadt - In den Pastoralen Räumen Kirchhundem und Lennestadt sollen abends, wenn die Kirchen geschlossen werden, um 19 Uhr die Glocken läuten.

Damit sollen  Familien und Einzelne eingeladen werden, sich im Gebet zu verbinden, aneinander zu denken und füreinander im Gebet einzustehen.

Pfarrer Heinrich Schmidt, Leiter des Pastoralen Raumes Kirchhundem, und sein Lennestädter Kollege Ludger Wollweber: "Wir Priester werden während des Gebets in besonderer Weise der Erkrankten gedenken und für alle Gottes Segen erbitten. Auch wenn wir nicht als Gemeinschaft in die Pfarrkirchen kommen können, so dürfen wir uns doch daran erinnern lassen: Wir gehören zusammen und wir alle sind in Gottes Hand. 

Am Sonntagvormittag werden die Glocken um 10 Uhr zum Gebet in den Häusern und Familien einladen, um uns in dieser Ausnahmezeit im Glauben und in der Hoffnung zu bestärken. Wo immer wir können, wollen wir einander helfen."

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