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Hagener Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen

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Weil ein fremdenfeindliches Motiv nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt in dem Fall einer Sachbeschädigung in einer zukünftigen Notunterkunft für Zuwanderer in Rinsecke nun der Hagener Staatsschutz.

Am Freitagmittag meldeten Handwerker eine Sachbeschädigung an einer zukünftigen Unterkunft für Zuwanderer in einem alten Bauernhaus in Kirchhundem-Rinsecke. Das Gebäude wird zurzeit saniert und ist unbewohnt. Bereits im vergangenen Jahr kam es zu Beschädigungen. Im März verursachten Unbekannte einen erheblichen Wasserschaden. Im Dezember kam es hier zu einer versuchten Brandstiftung, die allerdings nur zu geringem Sachschaden führte (Presseerklärung vom 14. Dezember).

Nun hatten Unbekannte eine Kellertür aufgedrückt und im Erdgeschoss sowie der ersten Etage Wasserhähne aufgedreht. Dadurch kam es erneut zu Wasserschäden am Gebäude. Die Schadenshöhe liegt bei etwa 1000 Euro. Nach ersten Ermittlungen liegt die Tatzeit in der Nacht zu Freitag (8. Januar). Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht auszuschließen ist, hat der Hagener Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

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