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HSG-Handballer messen sich mit dem TuS Ferndorf

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Von: Dieter Dörrenbach

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Stolz präsentieren HSG-Trainer Klaus Krass, Helga Hartmann und Dominik Krengel, mit 17 Jahren jüngster HSG-Spieler, das Plakat für das Benefizspiel.
Stolz präsentieren HSG-Trainer Klaus Krass, Helga Hartmann und Dominik Krengel, mit 17 Jahren jüngster HSG-Spieler, das Plakat für das Benefizspiel. © Dieter Dörrenbach

Lennestadt/Würdinghausen. Unter dem Motto „Sport verbindet – auch und gerade in schwierigen Zeiten“, steht gleich zu Beginn des neuen Jahres ein sportliches Highlight der ganz besonderen Art. Am kommenden Dienstag, 19. Januar, trifft in einem Benefizspiel der heimische Handball-Kreisligist HSG Lennestadt-Würdinghausen auf den TuS Ferndorf, der in der 2. Bundesliga spielt.

Der Handball-Leckerbissen beginnt um 20 Uhr in der Sporthalle „Auf‘m Ohl“ in Meggen. Bereits ab 18 Uhr können sich die Besucher auf ein öffentliches Training des TuS Ferndorf freuen. Das Spiel mit dem südwestfälischen Handball-Aushängeschild kam aufgrund der guten Beziehungen zwischen HSG-Trainer Klaus Krass und dem Sportlichen Leiter des TuS Ferndorf, Dirk Stenger, zustande. Der Siegerländer Bundesligist wird höchstwahrscheinlich mit dem besten Kader anreisen. Die HSG wird durch den Ausnahmespieler des TV Olpe, Wael Horri, verstärkt. 

„Wir haben alle Mann an Bord, sodass alle Spieler in den Genuss kommen, einmal gegen einen Bundesligaverein spielen zu können“ schildert Klaus Krass das wohl einmalige Erlebnis eines Kreisklassen-Handballers. Die HSG hofft auf viele Zuschauer, denn mit ihrem Besuch stellen sie sich in den Dienst der guten Sache. „Mit diesem Benefiz-Handballspiel möchten wir ehrenamtliche Organisationen unterstützen, die sich bei uns in der Flüchtlingshilfe engagieren. Hierzu gehören Initiativen wie ,Kirchhundem hilft Flüchtlingen‘ oder ,Ehrenamt in Lennestadt‘ (EIL), die Flüchtlingen helfen, unsere Sprache und Kultur zu verstehen und sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden“, so der HSG-Vorstand. 

Besonders am Herzen liegen dem Veranstalter dabei junge Menschen und die Minderjährigen, die ohne Begleitung Erwachsener aus den Kriegsgebieten geflohen sind. Eine einfache und wirksame Möglichkeit ihnen die Integration zu erleichtern ist die sportliche Betätigung in Vereinen. Daher haben sich einige junge Mitglieder der HSG Lennestadt-Würdinghausen bereit erklärt, in der Hauptschule Kirchhundem eine offene Sportstunde für junge Flüchtlinge anzubieten, die donnerstags von 17.30 Uhr bis 19 Uhr stattfindet. Mit dem Erlös der Benefiz-Veranstaltung können diese oder ähnliche Projekte unterstützt werden, indem Sportschuhe und Trikots angeschafft werden können oder auch finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

HSG-Jugendliche leiten Sportstunde 

Helga Hartmann, stellvertretende Vorsitzende der HSG Lennestadt-Würdinhausen: „Wir freuen uns, dass der TuS Ferndorf aus der 2. Handball-Bundesliga ohne zu zögern seine Zusage zu dem Benefizspiel gegeben hat. Unser Dank gilt auch den Sponsoren, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.“ Auch Klaus Krass lobt das soziale Engagement des Zweitbundesligisten aus Ferndorf. Wer die Arbeit und damit die ehrenamtlichen Projekte unterstützen möchte, kann auf das eigens eingerichtete Konto bei der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem, IBAN DE14462516300040214611, spenden. Eintrittskarten sind in den Sparkassen der Stadt Lennestadt und der Gemeinde Kirchhundem sowie an der Abendkasse erhältlich.

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