Welschen Ennest: Idee zieht schon breite Kreise

Heilige begleiten durch das Kirchenjahr

Hissen der Martinsfahne der Kirche: Werner Hesse (l.) hatte die Idee, gemeinsam mit Josef Stupperich wurde sie auch gleich umgesetzt.     Foto: Hartmut Poggel

Mit dieser Resonanz hatten Ideengeber Werner Hesse und sein Mitstreite wohl selbst nicht gerechnet: „Wir hatten aufgerufen, Fahnen von Heiligen oder außergewöhnlichen Persönlichkeiten des Glaubens zu sponsern, die wir dann monatsweise durch das Kirchenjahr hindurch vor dem Eingang hissen. 12 hätten gereicht, 15 sind es, sodass wir teils sogar zwei aufhängen können.“

Die Kirchengemeinde St. Johannes Baptist ging mit gutem Beispiel voran und kaufte eine Fahne des Namenspatrons, KAB, Frauengemeinschaft und die Mitglieder des ehemaligen MGV folgten.

Am meisten aber freut die beiden Männer, dass es „vor allem Privatleute waren, die wissen wollten, wie teuer eine Fahne ist und sie dann bezahlt haben“. Es wurde in der Region produziert: „Wir haben ganz bewusst HundemFlag mit der Herstellung beauftragt.“

Zum Auftakt wurde St. Martin „gehisst“, es folgen – in der Chronologie ihrer jeweiligen Gedenktage – Elisabeth (ab 14. November), Nikolaus, Antonius der Einsiedler, Valentin, Gertrud, Oscar Romero, Katharina von Siena, Cäcilia, Antonius von Padua, Johannes der Täufer, Liborius, Edith Stein, Hildegard von Bingen und Mutter Teresa.

„Jeden verbindet eine eigene Vorstellung oder vielleicht auch Geschichte mit ,seinem‘ Heiligen“, ergänzt Josef Stupperich.

Die Idee könnte sich im gesamten Pastoralen Raum durchsetzen, ein Anfang ist gemacht. Hesse: „Valentin, den Kirchhundemer Patron, hat eine Kirchhundemerin gekauft, vielleicht können die Fahnen auch bei der Bezirksmesse auf dem Kohlhagen wehen.“

Pastor Heinrich Schmidt, der sich sehr über die Initiative freut, wählte Edith Stein, in seiner früheren Pfarrei Grevenbrück hoch im Ansehen: „Es ist alte Verbundenheit. Ich bewundere diese Frau sehr. Sie ist außerdem Patronin Europas, und das Sauerland liegt mittendrin.“

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