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Ein Heim für lautlose Jäger

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Ingrid Büdenbender aus Heinsberg wird von Franz-Josef Göddecke (NABU Olpe) mit einer Plakette und Urkunde ausgezeichnet.
Ingrid Büdenbender aus Heinsberg wird von Franz-Josef Göddecke (NABU Olpe) mit einer Plakette und Urkunde ausgezeichnet.

Das Haus der Familie Büdenbender in Heinsberg bietet schon seit vielen Jahren mehreren Fledermausarten ein sicheres Zuhause. Fledermäuse als Untermieter- Für Familie Büdenbender schon etwas Selbstverständliches.

Sie leisten damit einen äußerst wertvollen Beitrag zum Schutz dieser bedrohten Säugetiere und wurden deshalb vom NABU für ihr Engagement mit Plakette und Urkunde ausgezeichnet.

Das Projekt „Fledermausfreundliches Haus“ ist eine Aktion bei der sich jeder beteiligen kann der Fledermäusen bei der Wohnungssuche unterstützen möchte. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, die Akzeptanz für Fledermäuse und deren Quartiere in der Nähe des Menschen zu schaffen. Denn viele Fledermausarten nutzen Unterkunftsmöglichkeiten an Häusern und Gebäuden. Sie fliegen mit den Händen, sehen mit den Ohren und erwachen, wenn die meisten von uns schlafen gehen. Fledermäuse sind uns fremd und faszinieren uns zugleich.

Rund um ihr geheimnisvolles Leben hat sich über die Jahrhunderte hinweg ein dichtes Netz aus Mythen und Sagen, Vorurteilen und Ängsten gesponnen. Doch mit dem wahren Leben der einzigen fliegenden Säugetiere hat dies nur wenig zu tun. Denn Fledermäuse sind nicht angriffslustig und sie trinken auch kein Menschenblut. Im Gegenteil: Alle in Deutschland lebenden Fledermausarten sind friedliche Insektenfresser deren Anwesenheit ganz in unserer Nähe meist unbemerkt bleibt. Die Fledermaus ist vor allem in der Nacht aktiv und bekämpft zum Beispiel ungeliebte Plagegeister, wie Stechmücken und andere Insekten. Eine Fledermaus kann in einer Nacht bis zu 4000 Mücken verspeisen.

NABU ruft alle Fledermausfreunde im Kreis Olpe auf, sich an der Aktion „Fledermausfreundliches Haus“ zu beteiligen.

und Bewerbungsbogen auf www.nrw.nabu.de

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